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Theatertipps zum Wochenende 1. bis 3. Dezember 2017 in Altenburg

Sieht zwar aus wie Naschkatze, ist aber DER GESTIEFELTE KATER (Manuel Struffolino), der hier bei Lisa in der Bäckerei Grimm sitzt. (Foto: Sabina Sabovic)

Zur 59. Ausgabe „Klassik bei Kerzenschein“ lädt Thomas Wicklein als Kapellmeister und Moderator mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera am Samstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr ins Landestheater ein. Im Rahmen der Orchesterpatenschaft „tutti pro“ – eine Initiative von Jeunesses Musicales Deutschland, der Deutschen Orchestervereinigung und dem Verband deutscher Musikschulen sind an diesem Abend junge Talente der Musikschulen in Gera und Altenburg zu Gast und präsentieren den aktuellen Stand ihrer intensiven musikalischen Ausbildung. Freuen Sie sich auf: Susanne Breinl und Sophie Lehnert (Klarinette), Marlene Husung (Violine), Carmen Dreßler und Anna Herrmann (Violoncello). Es erklingen beliebte Stücke von Barock bis Romantik. Da Vivaldi selbst einer der größten Violinvirtuosen seiner Zeit war, komponierte er seine Violinkonzerte mit hohem technischen Anspruch und atemberaubender Brillanz. Die Musik des französischen Komponisten Lalo besticht durch ihre frühimpressionistischen Züge. Das berühmte Cellokonzert begeistert durch seine spanisch-folkloristischen Wendungen, doch auch Einflüsse Schumanns machen sich bemerkbar. Ganz besonders reizvoll sind auch die Rokoko-Variationen von Tschaikowski, die – obwohl seine leidenschaftliche Bewunderung für Mozart unüberhörbar ist – doch ein völlig eigenständiges Werk des Russen ist.

Am 20. Dezember um 19.30 Uhr ist das Konzert KLASSIK BEI KERZENSCHEIN im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera zu erleben.

Die Bühne des Landestheaters gehört am Sonntag dem „Gestiefelten Kater“ und den kleinen und großen Freunden des Weihnachtsmärchens. Um 18 Uhr beginnt die Vorstellung.

Christine Bossert hat das Märchen für die Bühne bearbeitet und es auch für Kinder ab 6 Jahren inszeniert. In ihrer Textfassung holt die Regisseurin das Grimmsche Märchen in die Gegenwart und entführt in Mühlen, kleine Backstuben und einflussreiche Großbäckereien; denn warum sollen Märchen nicht auch heutzutage geschehen können?

Die Lieder von Olav Kröger runden die Geschichte ab und sind alles andere als Katzenjammer.

Auf rätselhafte Weise verschwinden die vom Müller Weiss produzierten Mehlsäcke, die aber Grundlage für die köstlichen Törtchen der Bäckerei Grimm sind. So hat der Müller keine Zeit für seinen Sohn, weil er immer wieder neu Korn mahlen muss. Als Spielgefährte bleibt dem Jungen nur sein Kater, den er als ziemlich nutzlos empfindet, weil er nicht ahnt, dass dieser sich nachts, wenn alle Katzen grau sind, die Stiefel anzieht, um gemeinsam mit den anderen Katzen der Stadt nach der Lösung des Problems zu suchen….

„Klasse ´61“ ist ein Projekt von JugendTheARTerWelt e. V. über die Mauer und um die Mauer, und über die Einblicke in persönliche Grenzen in einer Utopie oder Dystopie – basierend auf dem Dokudrama und selbst geschriebenen Texten der Darsteller. Ben von Greafensteins Dokudrama beruht auf einer wahren Begebenheit und durchleuchtet die geschichtlichen Daten der Teilung sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen und die „Mauern“, die wir uns selber bauen. Premiere ist am Sonntag, 3. Dezember, um 19:30 Uhr im Theater unterm Dach. Konzept und Regie liegen in den Händen des Schauspielers  Ioachim Zarculea. Für Bühne und Kostüm zeichnet Susanne Toth.

Es spielen: Alexandra Emig, Thomas Erdinger, Johanna Künzel, Charlotte Raum, Liese Lotte Rosteck, Michelle Schramm und Sophie Stark.

Anke, Heidi, Eva, Eckhard, Christian und Rüdiger stehen kurz vor dem Abitur. Sie wollen an die Uni, Menschen helfen wäre toll, vielleicht sogar Medizin studieren. Erreichbare Ziele für die sechs Freunde, wäre da nicht der Staat, der eine Mauer baut und somit zwischen der schriftlichen und mündlichen Prüfung Ost-  von Westberlin trennt.

Aufgrund der Teilung Deutschlands werden einige nicht mehr zum Abitur zugelassen. Rüdiger und Christian müssen auf dem Bau arbeiten, was ihnen gar nicht gefällt, und der andere Teil beugt sich dem System.

Dadurch zerplatzen nicht nur Träume und Hoffnungen der Abiturklasse 1961, sondern auch Freundschaften und Beziehungen stehen auf der Kippe.

Dies bildete den Ausgangspunkt der szenischen Arbeit für die sieben jungen Erwachsen. Was war die Mauer? Was hat sie noch mit uns zu tun?

Was ist Sozialismus, und was der Kommunismus? Ist der Kommunismus überhaupt jemals zu erreichen; und wenn ja, ist dieser die „richtige“ Staatsform für alle Bürger? Auf dem Rechercheweg wird schnell klar, dass sowohl geschichtliche Daten, aber auch ganz persönliche Geschichten das Interesse wecken. Eines ist der JugendTheARTerWelt von Beginn an klar: Wir wollen kein Dokumentartheater machen! Durch Improvisationen und spielerische Elemente nähern sich die Jugendlichen dem Thema, man diskutiert und philosophiert, und bald findet man sich vor seiner persönlichen „Mauer“ und vor seinen persönlichen „Grenzen“. Wo sind diese? Wie bereit ist man, diese anderen mitzuteilen oder diese sogar niederzureißen?

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 03447-585177 oder 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Fragen Sie nach der günstigen Familienkarte!

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