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Theatertipps zum Wochenende 12. bis 14. Juni in Altenburg

Martha
Romantisch-komische Oper von F. von Flotow
… Akiho Tsujii (Lady Harriet Durham) und Amira Elmadfa (Nancy) – Mitte dahinter Johannes Beck (Lord Tristan Micklford) Jueun Jeon (Lyonel) links und und Kai Wefer (Plumkett) rechts Damen und Herren des Opernchors
(Foto: Stephan Walzl)

Nach der begeistert gefeierten Premiere der romantisch-komischen Oper „Martha oder Der Markt zu Richmond“ von Friedrich von Flotow stehen jetzt die nächsten Vorstellungen im Landestheater auf dem Spielplan. Am Freitag, 12. Juni, öffnet sich der Vorhang um 19.30 Uhr. Von Flotows (1812-1883) erste Oper ist seit der Uraufführung 1847 in Wien sein meistgespieltes und beliebtestes Werk. Der volkstümliche Stoff wartet mit einer Mischung aus Komik und Sentimentalität, Heiterkeit und Gefühlsseligkeit auf. Von Flotow schrieb dafür eingängige Melodien in mal besinnlichem, mal volkstümlich-heiterem Charakter. Die bekannteste ist wohl „Letzte Rose“. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein.

Lady Harriet, Edelfräulein der Königin, führt ein eintöniges Leben bei Hofe. Sie hat von allem – und von allem zu viel: Reichtum, Schmuck, Bedienstete. Was in ihrem Leben fehlt, ist die Liebe. Als eines Tages am Fenster Mädchen auf dem Weg nach Richmond vorbeiziehen, um sich als Mägde zu verdingen, kommt ihr eine verrückte Idee: Zusammen mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Dienstmagd und zieht in Begleitung ihres Vetters Lord Tristan Mickleford ebenfalls zum Markt. Unter den Decknamen „Martha“ und „Julia“ lassen sich die beiden Frauen inkognito von den Pächtern Lyonel und Plumkett anwerben. Sie folgen den Herren auf ihr Gut, wo sich herausstellt, dass sie nichts von Haus- und Hofarbeit verstehen; die beiden Frauen fliehen noch in der gleichen Nacht. Einige Tage später begegnen sie den beiden Männern wieder – diesmal als Lady Harriett und Nancy. Und es stellt sich heraus, dass die Maskerade doch nicht folgenlos geblieben ist …

 

Zur letzten Abendvorstellung von Georg Büchners Politsatire „Leonce und Lena“ am Samstag, 13. Juni, um 19.30 Uhr, unterbreitet Theater&Philharmonie Thüringen die Offerte THEATERJOKER, d.h. jede Karte ist für 7,50 Euro zu haben.

Georg Büchner hat eine bissige Komödie geschrieben, die voll skurriler Charaktere ist. Leonce – gespielt von Philipp Reinheimer –j ist Kronprinz vom kleinen Königreich Popo. Als er die ihm unbekannte Lena vom Königreich Pippi heiraten soll, flieht Leonce nach Italien. Auch Prinzessin Lena ist mit ihrer Gouvernante auf der Flucht vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder treffen aufeinander,  wissen nicht, mit wem sie es zu tun haben und  verlieben sich Hals über Kopf ineinander … Regisseurin Catherine Umbdenstock hat mit ihrer Besetzung die Rollen noch mehr auf den Kopf gestellt: So wird Valerio von einer Frau, Rosetta hingegen von einem Mann gespielt. Leonce und den König hält man auf den ersten Blick auch nicht für Vater und Sohn ….

In ihrem neuen Stück „Was, wenn Frieden wäre“ versucht die Jugendgruppe  von Jugendtheaterwelt e.V. eine Annäherung an das schwierige Thema Krieg.  Auf Grundlage von Romanen aus der Zeit des ersten Weltkrieges, und auch über diese Zeit, auf Grundlage von historischen Dokumenten und Filmen ist durch Improvisation ein Stück entstanden, in dem man collagenhaft die Auseinandersetzung, das Nachdenken und die Sorgen der Jugendlichen um die Welt, erleben kann. Die Vorstellung am Sonntag, 14. Juni, beginnt  um 18 Uhr.

Regie führen Christiane Müller, bis vor kurzem als Regieassistentin bei Theater&Philharmonie Thüringen engagiert, heute als freischaffende Regisseurin tätig, und der Schauspieler Ralph Jung.  Es spielen Niclas Berger, Alexandra Emig, Savienne  Mayer , Jocelyn Möbius, Johannes Krosse, Liese Lotte Rosteck .

KIKA-Moderator Juri Tetzlaff hat sich in Vorbereitung auf das FAMILIENKONZERT schon mal in die Mozart-Zeit versetzt
(Foto: Stephan Walzl)

Amadeus Superstar – Ein Familienkonzert mit Juri Tetzlaff in Altenburg und Gera

Ein Superstar soll diesmal im Familienkonzert auftreten! Ein ganz großer Künstler. Alle Welt spricht von ihm. Amadeus! Seine Musik ist weltberühmt. Dieser Star ist keine Eintagsfliege, sondern schon seit über 200 Jahren in den Charts! Jetzt kommt er nach Gera und Altenburg  und präsentiert seine größten Hits. Musik, die Millionen begeistert. Doch was ist Amadeus für ein Typ? Gerüchte über ihn kennt man zu Hauf: „Er ist der beste Klavierspieler aller Zeiten!“ – „Er ist ein Wunderkind!“ – „Er konnte schon mit drei Jahren komponieren!“ – „Amadeus ist unsterblich!“  Das Konzert bietet exklusive Einblicke in das Privatleben des Ausnahmemusikers und Kompositionsgenies und in seine Musik. Wunderschöne Musik, wenn man nur an „Die kleine Nachtmusik“,  Ausschnitte aus der „Zauberflöte“ oder den Türkischen Marsch denkt! Je mehr man davon hört, desto besser lernt man diesen Megastar kennen.  Zum Familienkonzert rund um das Salzburger Wunderkind laden  KiKa-Moderator Juri Tetzlaff und die Thüringen Harmonie – das Bläserensemble des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera – am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr in den Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und um 16.00 Uhr ins Landestheater Altenburg ein. Am Klavier Takahiro Nagasaki.

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