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Theatertipps zum Wochenende 12. bis 14. Mai 2017 in Altenburg

ZWEI MÄNNER GANZ NACKT
Komödie von Sébastien Thiéry
Alain Kramer (Bruno Beeke) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt…
(Foto: Sabina Sabovic)

Im 8. und letzten der Philharmonischen Konzerte  der Spielzeit 2016/17, die  im Haus stattfinden, präsentiert das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera am 12. Mai  um 19.30 Uhr im Landestheater mit Brahms und Reger noch einmal einen großen klangsinnlichen Abend. Dazu steht mit Bruno Weil ein Gastdirigent am Pult, der zahlreiche renommierte Orchester dirigierte, u. a. als GMD in Augsburg und Duisburg engagiert war. 1997 erhielt er den ECHO Klassik als Dirigent des Jahres. Seit 2003 leitet er die renommierte Cappella Coloniensis.

Martin Funda und Nico Treutler sind die Solisten im Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms (1833-1897).  Das Doppelkonzert gilt als das bedeutendste dieser Gattung, besticht es doch geradezu mit epischem Charakter, großer Lyrik und rhythmischem Elan. Den Solisten gibt es Raum zur spielerischen Entfaltung, wobei selbst die virtuosesten Passagen stets eine intensive Kommunikation mit dem Partner verlangen. Nico Treutler ist dem Publikum als Solocellist des Philharmonischen Orchesters wohlbekannt. Der Violinist Martin Funda stammt aus Gera und befindet sich derzeit im Konzertexamen der Universität der Künste Berlin. Auch er betritt nicht zum ersten Mal als Solist das Podium in Gera und Altenburg.

Von Max Reger (1873-1916) stehen Variationen und Fuge über ein Thema von J. A. Hiller op. 100 auf dem Programm. Das Thema aus einem Singspiel von Johann Adam Hiller entdeckte Max Reger 1905 in der „Anleitung zum Generalbassspielen“ und zauberte zwei Jahre später aus dieser einfachen Melodie elf fantasievolle Variationen mit finaler Fuge. Mit dieser in Leipzig entstandenen Komposition schuf er nicht nur ein abwechslungsreiches Orchesterwerk, sondern bewies auch seine meisterhafte Beherrschung des alten Stils.

Bereits 18.45 lädt Konzertdramaturgin Laura Knoll zur Einführung ein.

Innerhalb des Rahmenprogramms zum Stück „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ wird am Samstag, 13. Mai, um 18 Uhr ins Lindenau-Museum zu einer Hommage an Edith Altmann

Lindenaumuseum Altenburg (Foto: der uNi)

eingeladen. Die Künstlerin Marianne Hollenstein hat sich von Werken der jüdischen Malerin Edith Altmann und ihrer gegenwärtigen Arbeit an der Ausstattung der Inszenierung von Bernhard Stengele gleichermaßen inspirieren lassen und eine Installation vorbereitet. Gemeinsam mit am internationalen Projekt beteiligten Schauspielerinnen und der Musikerin Milena Ivanova am Cello bietet sie eine Performance und wandelt auf den Spuren jüdischen Lebens in Altenburg. Geladene Experten diskutieren zu den Themen des Projektes. Der Abend findet in Kooperation mit dem Lindenau-Museum und der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V. statt.

Jeden Sonntag kann man zum Kaffeeklatsch und Open Space ab 14 Uhr ins Paul-Gustavus-Haus kommen. Vorträge laden dazu ein, sich näher mit den Themen des Stückes „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ auseinander zu setzen. Der Eintritt ist frei! Thema des Tages am 14. Mai: Musik. Sounddesigner Heinrich Diemer präsentiert arabische, hebräische, jüdische, israelische und andere Musik.

Am Sonntag ab 15 Uhr gehört der Theatersaal des Landestheaters dem Blasorchester Nobitz für sein großes Konzert.

Allerletzte Chance „Zwei Männer ganz nackt“ zu sehen, ist am Sonntag, 14. Mai, um 18 Uhr im Heizhaus. Dem Autor der französischen Komödie Sébastien Thiéry (*1970) ist eine spannende Mischung aus Situationskomik und Wortwitz, Groteske und Ernsthaftigkeit gelungen. Unter der Regie von Bernhard Stengele lädt diese tiefgründige Komödie jetzt zum letzten Mal sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken ein.

Alain Kramer ist schockiert, als er in seiner Wohnung erwacht und neben sich im Bett seinen Angestellten Nicolas Prioux vorfindet – ebenfalls nackt. Beide können sich an nichts erinnern. Wie sind die beiden Anwälte in diese Situation geraten, die sie als absurd empfinden? Wurden sie unter Drogen gesetzt? Alains Frau Cathérine zieht den einzig logischen Schluss: Ihr Mann ist schwul und hat sie betrogen. Alain und Nicolas sind schockiert. Mit Schwulen haben sie nichts zu tun! So unternimmt Alain allerlei abwegige Versuche seine Frau davon zu überzeugen, dass er heterosexuell ist. Doch bald entdeckt er weitere Gedächtnislücken und gerät vor seiner Frau und sich selbst in immer größere Erklärungsnot…..

 

Karten sind an den Theaterkassen erhältlich, Telefon 03447-585177 oder 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

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