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Theatertipps zum Wochenende 22. und 23. April in Altenburg

Endstation Sehnsucht
von Tennessee Williams
Premiere am 23. 4. 2017 Landestheater Altenburg
Anne Diemer (Blanche du Bois) und Thorsten Dara (Harold Mitchell) (Foto: Sabina Sabovic)

Das Schauspielensemble lädt am Sonntag, 23. April, um 18 Uhr zur Premiere von Tennessee Williams‘ Drama „Endstation Sehnsucht“ ins Große Haus des Landestheaters ein.

Bereits 17.30 Uhr werden die vier Schauspielerinnen und Schauspieler vom Jaffa Theater aus Tel Aviv, die in der internationalen Produktion „Cohn Bucky Levy“ dabei sind,  im Rangfoyer offiziell begrüßt.

Die Ausstatterin von „Cohn Bucky Levy“ Marianne Hollenstein hat ihr Atelier im Paul-Gustavus-Haus bezogen. Dort können ihr  interessierte Besucher zusehen, wie Teile der Ausstattung entstehen. Jeden Sonntag kann man zum Kaffeklatsch und Open Space ab 14 Uhr ins Paul-Gustavus-Haus kommen. Außerdem laden Vorträge dazu ein, sich näher mit den Themen des Stückes auseinander zu setzen.

„Endstation Sehnsucht“  setzt Akillas Karazissis in Szene.  Der renommierte griechische Schauspieler und Regisseur inszenierte in der vergangenen Spielzeit bereits Garcia Lorcas Bluthochzeit bei Theater&Philharmonie Thüringen. Bühne und Kostüme entwirft Kathrin Krumbein, die zuletzt u. a. am Staatstheater Main und für die Theater Luzern und Aachen gearbeitet hat. In den Rollen: Katerina Papandreou (Stella Kowalski), Anne Diemer (Blanche du Bois), Manuel Struffolino (Stanley Kowalski), Thorsten Dara (Harold Mitchell), Öykü Oktay (Eunice Hubbel ), Johannes Emmrich (Steve),  Yasin Baig (Pablo), Manuel Kressin (Ein Arzt), Mandy Röhr (Eine Krankenschwester), Johannes Emmrich (Ein junger Kassierer), Öykü Oktay (Eine Mexikanerin).

Tennessee Williams’ (1911-1983) Drama wurde 1947 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und zählt zu den bekanntesten Werken des Autors. Das Drama beschreibt die Flucht einer Verzweifelten in den Wahnsinn als einzig verbleibenden Sehnsuchtsort. Als soziale und psychologische Studie verfolgt es die Selbstzerstörung Blanches, die insbesondere in ihrer Rolle als Frau an den gesellschaftlichen Zwängen und Umbrüchen der amerikanischen Nachkriegszeit scheitert.

Nach dem Verlust des Familiensitzes und ihrer Anstellung als Lehrerin, sucht Blanche Zuflucht und Sicherheit bei ihrer Schwester Stella. Ihr sind nur noch ein Koffer voller vornehmer Kleider und ihre Erinnerungen geblieben. In New Orleans hat sich Stella inzwischen ein bescheidenes Leben mit ihrem Mann Stanley Kowalski, Sohn polnischer Einwanderer, aufgebaut. Schnell muss Blanche erfahren, dass ihr Aufenthalt auf unbestimmte Zeit nicht reibungslos verlaufen wird. Die Wohnung im Arbeiterviertel ist klein und die konträren Gemüter erhitzen sich schnell. Blanches Allüren und ihr Stolz auf ihre Zugehörigkeit zu der mittellosen, aber altehrwürdigen Oberschicht der Südstaaten bringen Stanley in Rage. Für Blanche wiederum ist der Ehemann ihrer Schwester ein ausgesprochener Macho und der Inbegriff des Proletariats. Doch als Stanley herausfindet, warum Blanche ihren Job verloren hat, besitzt er ein entscheidendes Druckmittel gegen sie. Vom Trauma ihrer Vergangenheit eingeholt, flüchtet Blanche sich zunehmend in ihre Fantasien …

Anschließend ist das Publikum herzlich auf der Premierenfeier im Rangfoyer willkommen!

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, Telefon 03447-585177 oder 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Die Kasse in der jeweiligen Spielstätte öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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