Aktuelle Nachrichten
Startseite » Aktuelles aus Kultur & Freizeit » Theatertipps zum Wochenende vom 10. bis 12. Februar 2017 in Altenburg

Theatertipps zum Wochenende vom 10. bis 12. Februar 2017 in Altenburg

Kruso nach dem Roman von Lutz Seiler in der Fassung von Petra Paschinger – Bernhard Stengele (Kruso) re.
Manuel Kressin (Ed) vorn
Christiane Nothofer (Foto: Stephan Walzl)

Das 5. Philharmonische Konzert steht ganz im Zeichen des Komponisten Luigi Cherubini (1760 bis 1842)  und kommt in Kooperation mit der Internationalen Cherubini Gesellschaft e.V. heraus.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert und der Kammerchor der Frauenkirche Dresden sind mit diesem Cherubini-Programm am 10. Februar, um 19.30 Uhr, im Landestheater zu erleben. Am 11. Februar um 20:00 Uhr erklingt das Requiem in der Frauenkirche Dresden als Gedenkkonzert zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens 1945. Die Solisten sind Akiho Tsujii, Martin Lattke und Paul Kroeger. Das Requiem c-Moll gehört zu Cherubinis bekanntesten Werken und war bereits bei der Uraufführung 1815 ein großer Erfolg. Beachtliche Intensität erlangt dieses Werk vor allem  durch die anspruchsvolle, große Chorpartie. Die weiteren drei Stücke, die im Konzert erklingen, gehören zu den bisher kaum bekannten Kompositionen Cherubinis.

Das Konzert wird aufgenommen. Rondeau Production (Leipzig) plant in Zusammenarbeit mit der Cherubini-Gesellschaft, Theater&Philharmonie Thüringen und der Frauenkirche eine CD, die im Herbst 2017 erscheinen soll. 18.45 Uhr erwartet Konzertdramaturgin Laura Knoll Interessierte zur Einführung.

 

Letzte Gelegenheit das Schauspiel KRUSO nach Lutz Seilers preisgekröntem Roman in der Fassung von Petra Paschinger zu sehen, ist am Samstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Landestheater. Dazu unterbreitet das Theater die Offerte THEATERJOKER, d.h. jede Karte ist für 16,- Euro, für Schüler, Auszubildende, Studenten 8,- Euro zu haben! 19 Uhr gibt Dramaturgin Svea Haugwitz im Foyer 1. Rang eine Einführung.

Zur Geschichte: Edgar Bendler, genannt Ed (Manuel Kressin), sucht 1989 ein Refugium auf Hiddensee. Er heuert als Abwäscher im Ausflugslokal „Zum Klausner“ an. Die stupide Arbeit soll ihn von Erlebnissen ablenken, die ihn erschüttert haben: Seine Freundin ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Mitarbeiter des Klausners haben allesamt eine Vergangenheit, über die niemand sprechen mag. Jeder sucht auf Hiddensee Hoffnung und ein neues Leben. Alexander Krusowitsch, genannt Kruso (Bernhard Stengele), schweißt das Team zusammen. Er hat seine Schwester bei einem Fluchtversuch über die Ostsee verloren. Seitdem versuchen er und seine Kollegen, Republikflüchtlinge von ihrem lebensgefährlichen Plan abzuhalten.

RAPUNZEL
Marionettentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm
für Kinder ab 4 Jahre
Es spielt Marcella von Jan (Foto: Stephan Walzl)

Zwischen 1961 und 1989 wagten über 5600 DDR-Bürger den Fluchtversuch über die Ostsee. Ein ausgeklügeltes Überwachungsnetz an den Stränden versuchte dies zu verhindern. Die Insel Hiddensee war einerseits eine Oase vieler Intellektueller und Künstler, andererseits streng bewachtes Sperrgebiet.

 

Im Theater unterm Dach spielt Marcella von Jan am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr das Märchen „Rapunzel“. Man höre

und staune: diese Inszenierung hat die Puppenspielerin jetzt 30 Jahre in ihrem Repertoire. Die Generationen von Kindern wachsen nach und die Begeisterung für die liebevolle Inszenierung lässt nicht nach. Inzwischen besuchen die Kinder von einst das Märchenspiel mit ihren Kindern. „Eene, meene, minz – ich wünsch mir einen Prinz!“ Davon träumt Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht das Mädchen täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Tür hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz hinauf … Den schönen Vers „Rapunzel, lass dein Haar herunter“ kennen sicher alle. Aber Rapunzel und ihr Prinz müssen Schlimmes erleben, bevor am Ende alles gut werden kann. Eindringlich und sanft zugleich versteht es die Puppenspielerin die Geschichte in ihrem großen Klappbilderbuch mit den Miniaturmarionetten erstehen zu lassen.

 

Karten sind an den Theaterkassen erhältlich, telefonische Reservierungen unter 03447-585177 oder 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Die Kassen in der jeweiligen Spielstätte öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.