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Ticketverkauf für Hütteabende im Residenzschloss Altenburg startete

Otto Pech und Mitglieder in der Altenburger Kunst-Hütte / Schloss- und Kulturbetrieb Altenburg

Mit der Ausstellung „100 Jahre Altenburger Kunst-Hütte“ ist derzeit das Schaffen eines vergessenen und kuriosen Altenburger Künstlerbundes im Residenzschloss Altenburg ausgestellt. Die Tradition der Kunst-Hütte soll nun an drei Abenden im Residenzschloss neu aufleben.

Teil des Nachlasses der Kunst-Hütte sind die sogenannten Hütte-Bücher. In ihnen finden sich Treffen, Rituale und Feiern der Kunst-Hütte-Mitglieder dokumentiert. Die Eintragungen haben der Hüttegründer Otto Pech und seine Mitstreiter eigenhändig vorgenommen. Neben schriftlichen Ausführungen finden sich Illustrationen und Fotografien. Die insgesamt acht erhaltenen Bücher sind Preziosen der Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts und befinden sich als Leihgaben in der Sammlung des Residenzschlosses.

Anlässlich der Ausstellung hat der Sammler und Grafiker Alexander Vogel nun ein neuntes Buch aus der Taufe gehoben. An drei Abenden soll es mit Gästen und Künstlern weitergestaltet werden. In dieser ungewöhnlichen Veranstaltung werden Vogel und der Ausstellungsleiter Florian Voß in das Schaffen der Kunst-Hütte einführen. Sie werden dabei auch Hütte-Bücher im Original präsentieren. Im Anschluss wird ein Künstler den Abend gestalterisch in dem neunten Hütte-Buch festhalten.

Eröffnet werden die Hütteabende am 24. Januar um 18 Uhr im Bachsaal mit Ralf Hecht. Zum zweiten Abend am 13. Februar ebenfalls um 18 Uhr wird Professor Peter Schnürpel zu Gast sein.

Für den dritten Termin am 23. März wird der Künstler noch bekannt gegeben. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ein Glas Hüttepunsch inklusive. Karten für bis zu 25 Teilnehmer je Veranstaltung sind ab sofort an der Kasse des Residenzschlosses zu erhalten. Reservierungen sind zudem per E-Mail (info@residenzschloss-altenburg.de) und telefonisch (03447 – 5127-12) möglich.

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