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Weihnachtsausstellung auf Burg Posterstein: Weihnachtskrippen aus fernen Ländern

Burg Posterstein (Foto: der uNi)


Ab 1. Dezember, 15 Uhr, zeigt das Museum Burg Posterstein seine traditionelle Weihnachtskrippenausstellung in den stimmungsvoll geschmückten Räumen der Burg.

Direkt nach der Ausstellung „Von Schönhaide nach Südamerika“ lädt das Museum die Besucher ein, gedanklich in Südamerika zu verweilen: Denn einen besonderen Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung bilden Krippen aus Lateinamerika. Natürlich werden auch heimische Krippen zu sehen sein. Die Ausstellung ist bis 12. Januar 2020 zu sehen.

++Weihnachten in Südamerika++

Viele südamerikanische Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung in der Zeit der spanischen Eroberung im 15. und 16. Jahrhundert. Die dort vorhandenen Hochkulturen – darunter Azteken, Maya und Inka – wurden gewaltsam unterdrückt und christianisiert. Die Elemente der indigenen Kulturen spiegeln sich bis heute in den dortigen Weihnachtsbräuchen. Viele der in der Ausstellung gezeigten Weihnachtskrippen leuchten in bunten Farben, manche sind in Kürbisse, Flaschen und Streichholzschachteln eingearbeitet und wieder andere zeigen Maria, Josef und das Jesuskind in einem indianischen Holzboot. Zu sehen sind unter anderem Krippen aus Mexiko und Retablos – das sind aufklappbare und kunstvoll gestaltete Figurenkästen – aus Peru.

++Die Postersteiner Weihnachtskrippensammlung wächst weiter++

Die Krippensammlung des Museums geht auf die Privatsammlung von Jürgen P. Riewe und seiner Frau Carolin Riewe aus Hannover zurück, die ihre Weihnachtskrippen 1994 dem Museum übergaben. 2013 kam eine zweite, umfangreiche Krippensammlung dazu – ebenfalls gestiftet von einer Sammlerin aus Hannover. Damit erweiterte sich der Bestand auf über 500 Positionen. 2018 erhielt das Museum eine Sammlung von Adventskalendern und 2019 erzgebirgische Räuchermännchen und Pyramiden von Sammlern geschenkt. Das Museum selbst kaufte in diesem Jahr einige südamerikanische und spanische Krippen an.

Die Postersteiner Krippensammlung zeigt damit die ganze Vielfalt der Darstellung der Geburt Christi. So stehen Krippen aus Israel neben farbenfrohen Exemplaren der Indios aus Südamerika, Holzkrippen aus dem Bayrischen oder dem traditionsreichen Erzgebirge neben tschechischen oder österreichischen Strohkrippen, afrikanische Holzkrippen neben deutschen Zinnkrippen, das Retablo neben der Nussschale oder die peruanische Keramikkrippe neben der polnischen Tragekrippe.

++Termine zur Ausstellung:++

1. Dezember, 15 Uhr
Ausstellungseröffnung im Museum Burg Posterstein

14 Uhr, Burgkirche Posterstein:
Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung mit Pfarrer Dietmar Wiegand

14. Dezember, 11 bis 18 Uhr
Weihnachten im Salon – der alternative Weihnachtsmarkt in der Burg Posterstein.
In stimmungsvoller Atmosphäre gibt es in der gesamten Burg regionales Kunsthandwerk und geschmackvolle Kleinigkeiten zur Adventszeit, Musik, Unterhaltung und Leckereien aus Küche und Backstube für die ganze Familie.

21. Dezember 2019 – 5. Januar 2020
Weihnachtsferien-Programm: Schäfchenzählen in den Weihnachtsferien
Weihnachtsferien-Programm mit Krippen und Hirten: Kommt mit auf Schäfchenjagd durch die Burg Posterstein.

Öffnungszeiten:
Dienstag–Freitag: 10–16 Uhr | Wochenende/Feiertag: 10–17 Uhr
An den Feiertagen: 24. Dezember: geschlossen | 25. Dezember: 13–17 Uhr
26. Dezember: 10–17 Uhr | 31. Dezember/1. Januar: geschlossen

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