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Weltklasse-Geigerin Antje Weithaas spielt Tschaikowski

Antje Weithaas (Foto: Giorgia Bertazzi)


Chorsinfonie und Violinkonzert

Weltklasse-Geigerin Antje Weithaas spielt Tschaikowski

Zum 100. Geburtsjahr von Mieczysław Weinberg führt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner zusammen mit dem Chor des Rutheneums die 6. Sinfonie op. 79 des berühmten Komponisten auf.

Das 4. Philharmonische Konzert findet am Mittwoch, 16. Januar und am Donnerstag, 17. Januar 2019 jeweils um 19:30 Uhr im Konzertsaal Gera sowie am Freitag, 18. Januar 2019 um 19:30 Uhr im Theater Altenburg statt. Bereits 18.45 Uhr erwartet Musikdramaturgin Birgit Spörl Interessierte zur Einführung.

Als besonderer Gast wird Antje Weithaas das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski interpretieren. Dieses Werk ist nicht nur das populärste des russischen Komponisten, sondern eines der attraktivsten Solokonzerte überhaupt. Entstanden nach einer Zeit tiefster Depression, besticht die Komposition durch emotionale Vielfalt und rauschhafte Virtuosität. Antje Weithaas, die bereits 2016 mit dem Violinkonzert von Benjamin Britten in Altenburg und Gera begeistert hat, gehört zu den renommiertesten Solistinnen unserer Tage. Für ihre technische Souveränität und musikalische Intelligenz geschätzt, ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie künstlerische Leiterin des Kammerorchesters Camerata Bern.

Mieczysław Weinbergs heutige Bekanntheit verdankt er der Oper „Die Passagierin“, die ihre umjubelte szenische Uraufführung erst 2010 bei den Bregenzer Festspielen hatte und am 8. März ihre Erstaufführung bei Theater&Philharmonie Thüringen in der Regie von Kay Kuntze erleben wird. Als Sohn jüdischer Eltern in Polen geboren, floh Weinberg 1939 beim Überfall der Deutschen in die Sowjetunion. Dort begegnete er seinem Mentor Dmitri Schostakowitsch, der das aufstrebende Talent Zeit seines Lebens protegieren sollte. Der Einfluss Schostakowitschs hat sich unüberhörbar in der 6. Sinfonie niedergeschlagen. Weinberg legte seiner Sinfonie Gedichte zugrunde, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Krieg auseinandersetzen. Dabei beschränkt sich die Musik jedoch nicht nur auf düstere Klangfarben, sondern verbreitet auch Optimismus und Hoffnung.

Kartentelefon Altenburg: 03447 585160 / Gera: 0365 8279105

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