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Wie große Graser die Bergbaufolgelandschaft gestalten – Weideprojekt der NfGA & MIBRAG im Dreiländereck

Mauritianum Altenburg

05.11.2019 – 18 Uhr

Vortrag Mike Jessat (NfGA), Simon Rockstroh (NfGA) & Sebastian Gabler (MIBRAG): Wie große Graser die Bergbaufolgelandschaft gestalten – Weideprojekt der NfGA & MIBRAG im Dreiländereck

Begleitende Veranstaltung zur Ausstellung: Auerochse, Wildpferd & Co. – Mitteleuropas ausgestorbene „BIG FIVE“

In unserer intensiv genutzten Landschaft gehören heute Offenlandflächen in der Bergbaufolgelandschaft zu den wertvollsten Naturräumen, denn viele vom Aussterben bedrohte Arten finden dort einen neuen Lebensraum. Um das Dreiländereck Thüringen – Sachsen – Sachsen-Anhalt reihen sich solche Flächen aneinander. Bäume und Sträucher breiten sich jedoch auf den offenen Flächen aus und die Artenvielfalt geht beträchtlich zurück.

Kann man ohne technische Eingriffe das Offenland erhalten? Zum Erhalt des Offenlandes hat die Naturforschende Gesellschaft Altenburg (NfGA) ein Projekt initiiert, welches mit Hilfe robuster Weidetiere die Verbuschung eindämmen soll. Sie orientiert sich dabei an der Tierwelt, die ohne den Menschen in Mitteleuropa vorkommen würde. Ab 2020 werden somit Taurus-Rinder, Karpatenbüffel, Pferde und Esel in der Tagebaufolgelandschaft „Phönix Nord“ bei Falkenhain grasen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) möchte diese Weidelandschaft unterstützen, indem sie eigene Flächen anbindet. Zuerst soll dafür die Fläche des ehemaligen Braunkohlekraftwerkes „Phönix“ bei Mumsdorf beweidet und verbunden werden.

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie über die Homepages www.nfga.de und www.mauritianum.de.

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