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Winterferien auf Burg Posterstein von 8.2.-1.3.: Wie sah mittelalterliche Kleidung in der kalten Jahreszeit aus?

Burg Posterstein (Foto: der uNi)


Das Winterferien-Programm „Ritterlich schick“ vom 8. Februar bis 1. März auf Burg Posterstein dreht sich diesmal um Kleidung im Mittelalter. Auf spielerische Art gehen die Kinder den Fragen nach, was zur Zeit der Ritter und Burgherrinnen modern und was praktisch war, welche Materialien für Kleidung zur Verfügung standen und welche Farben man trug.

Immer mittwochs finden 10.30 Uhr und 14.30 Uhr kleine Schatzsucher-Prüfungen statt. In einer kurzen Familienführung erfahren Kinder und Erwachsene Wissenswertes über mittelalterliche Kleidung. Die Schatzsucher-Prüfungen finden am 5., 12. und 19. Februar um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr statt. Sie dauern etwa 20 Minuten. Eine Voranmeldung ist dafür nicht nötig. Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen, mitzukommen oder sich während der Schatzsuche in Ruhe die Ausstellung anzusehen oder einen Kaffee zu trinken.

An den Ferientagen ohne Führungen gibt es ein Rätsel zum Selberlösen.

++Die Familienausstellung „Die Kinderburg“++

Das Museum Burg Posterstein lädt mit interaktiven und anschaulichen Stationen für Kinder dazu ein, die Geschichte spielerisch zu erkunden – von den Rittern bis in die Zeit der Salondamen. In allen Schulferien gibt es besondere Ferienprogramme zu wechselnden Themen. Darüber hinaus bietet das Museum Angebote für Schulen und die Möglichkeit, in der Burg Kindergeburtstage zu feiern. Am internationalen Kindertag ab 20. September findet das 2. Große Steckenpferd-Turnier für Kinder statt.

Im Anhang erhalten Sie einen Überblick über die in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen für Familien.

Museum Burg Posterstein

Öffnungszeiten
März bis Oktober: Dienstag – Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr
Sonntag/Feiertag: 10.00 – 18.00 Uhr
November bis Februar: Dienstag – Freitag: 10.00 – 16.00 Uhr
Wochenende/Feiertag: 10.00 – 17.00 Uhr

In barocken Räumen der über 800-jährigen Burg entdecken Sie die Geschichte der Burg und der Region im Dreiländereck Thüringen-Sachsen-Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung zur europäischen Salonkultur erzählt von den spannenden Ereignissen am Musenhof der Herzogin von Kurland im benachbarten Löbichau. Sie tauchen ein in die bewegte Zeit zwischen Französischer Revolution, Aufstieg und Fall Napoleons und Wiener Kongress. Vom 25 Meter hohen Burgturm bietet sich eine herrliche Aussicht.

Ständige Ausstellungen: Von Rittern und Salondamen
Ausstellungen zur regionalen Kulturgeschichte, besonders: Salon der Herzogin von Kurland.
Jean Pauls Orte: Litfaßsäule zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 2013

Ständige Angebote für Gruppen
Führungen können Sie per E-Mail oder telefonisch unter (034496) 22 595 buchen:

Führung durch die Burg
Treffpunkt: Museum
Zwischen Metternich und Talleyrand – Der Musenhof der Herzogin von Kurland im Schloss zu Löbichau
Treffpunkt: Museum

Geführte Wanderung auf Thümmels Spuren in Nöbdenitz
Treffpunkt: 1000-jährige Eiche Nöbdenitz

Hans Wilhelm von Thümmel wählte die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz zu seiner Grabstätte.
Der Sachsen-Gotha-Altenburgische Minister und Diplomat Hans Wilhelm von Thümmel wählte sich die 1000-jährigen Eiche im Postersteiner Nachbarort zur außergewöhnlichen Grabstätte. Zu seinem Nöbdenitzer Rittergut gehörte das Mausoleum der Familien Thümmel, Rothkirch und Trach und Wietersheim, ein idyllischer englischer Garten und ein altes und ein neues Schloss. Die Herzogin von Kurland war häufig zu Gast. Man segelte auf dem Teich oder spazierte zur “Einsiedeley” im schattischen Nöbdenitzer Wald. Die geführte Wanderung folgt Thümmels Spuren im Ort.

Burgkirche Posterstein
Leider gestattet uns die Kirchgemeinde nicht mehr die Fachführungen des Museums in der Burgkirche durchzuführen. Damit endet nach 65 Jahren dieser beliebte Besucherservice des Museums. Wir bedauern das sehr. Die Kirche ist seit dem 1. Januar 2017 für den Besucherverkehr im Tagestourismus geschlossen und nur noch auf Anfrage oder während der Gottesdienste zu besichtigen.

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