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70.000 Euro für Schloss Ponitz

Schloss Ponitz (Foto: der uNi)


Der Bund fördert die Fassadenteilsanierung von Schloss Ponitz mit 70.000 Euro aus dem Topf des Denkmalschutz-Sonderprogramms. Volkmar Vogel hatte sich bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters für das Schmuckstück im Altenburger Land stark gemacht.

Der Bundestagsabgeordnete aus Ostthüringen sagt: „Mit den 24 Mio. Euro für das Lindenau-Museum sind die 70.000 Euro für das Schloss nicht zu vergleichen. Aber einer kleinen Gemeinde hilft es doch sehr.“ Vogel hatte Staatsministerin Grütters bereits im Jahr 2016 das Ponitzer Kleinod gezeigt. Im Februar hatte er sich nochmals für die Berücksichtigung des Renaissanceschlosses bei der Mittelvergabe des 8. Denkmalsschutz-Sonderprogramms eingesetzt.

Volkmar Vogel weiß: „Der Förderverein hat mit Unterstützung des Ponitzer Bürgermeisters Marcel Greunke und dem Gemeinderat am Schloss hervorragende Arbeit geleistet. Das Gebäude wird für Lesungen, Konzerte und Trauungen genutzt. Doch die anstehenden Kosten in Höhe von 140.000 Euro für die zum Erhalt der Gebäudesubstanz notwendige Sanierung hätten Gemeinde und Förderverein nicht alleine stemmen können.“ Umso mehr freut sich Vogel, dass nun der Bund die Hälfte der Kosten übernimmt.

Seit 2007 hat die Kulturstaatsministerin neben den sonstigen Denkmalpflegeprogrammen neun Sonderprogramme mit insgesamt rund 280 Millionen Euro aufgelegt, durch die der Bund dringende Sanierungsarbeiten auch an kleineren bedeutenden Kulturdenkmälern ermöglicht. „Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft“, so Vogel.

Die Geschichte der Herren von Ponitz reicht bis ins 13. Jahrhundert – genauer: bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1254 – zurück.

Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte das Anwesen 1568 in den Besitz der Familie Thumbshirn, die nach dem Erwerb mit dem Umbau zu einem Renaissanceschloss begann. Wolfgang Conrad von Thumbshirn, der den Westfälischen Frieden mitunterzeichnete, wirkte hier vor Ort.

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