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Aufbau einer Dualen Ausbildungslandschaft im Bereich „Gesundheitswesen“ im Landkreis Altenburger Land


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

es gibt speziell im Altenburger Land Gegebenheiten, welche uns oft unrühmliche Alleinstellungsmerkmale anheften. Besonders die starke Überalterung durch übermäßige Abwanderung junger Leute, Familien- und Kinderarmut, (Jugend)Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch … in einigen dieser Kategorien tragen wir gemeinsam mit wenigen anderen Landkreisen in Deutschland die rote Laterne.

Darüber hinaus gibt es Missstände, welche nahezu flächendeckend das gesamte Land betreffen. Eines ist die immer unzureichendere medizinische Versorgung.

Die vorhandenen Studienplätze für angehende Mediziner sind einerseits deutlich zu wenige. Andererseits werden auch viele geeignete Studienwillige abgelehnt, weil sie einen Abiturdurchschnitt von schlechter als 1,0 haben.
Beim aktuellen Werben um Fachkräfte, sind medizinische Ausbildungsberufe zwar krisensicher und vergleichsweise gut bezahlt, aber doch auch fordernd hinsichtlich körperlicher und psychischer Belastung. Deshalb ist es nicht mehr zwingend ein Traumberuf für junge Berufseinsteiger, sich für das Arbeitsleben in einer Klinik, einer Praxis oder einer Pflegeeinrichtung zu entscheiden.
Gegensätzlich dazu haben wir heute eine deutlich längere Lebenserwartung und können dank moderner medizinischer Unterstützung oft ein mehr beschwerdefreies Alter genießen.

Doch nicht nur wir, die Bürgerinnen und Bürger, werden älter, sondern auch unsere Ärzte und das medizinisch-pflegerische Fachpersonal. So steht einer ständig wachsenden Klientel an Patienten und zu Pflegenden eine immer älter und weniger werdende Anzahl an Medizinern und Pflegern diametral gegenüber.

Folge: Manche Ärzte arbeiten weit über die gängige Altersgrenze hinaus und opfern sich selbstlos im Beruf auf. Gerade im ländlichen Bereich dünnt die medizinische Grundversorgung aufgrund mangelnden Nachwuchses immer weiter aus.
Im uns benachbarten sächsischen Langenleuba-Oberhain ist nun das eingetreten, was auch anderen Gemeinden im Altenburger Land droht. Die einzige Arztpraxis wurde geschlossen und die Patienten müssen nun in die deutlich entfernte Stadt Rochlitz gelangen, wollen sie medizinische Versorgung haben. Dumm nur, dass von Langenleuba-Oberhain keine öffentlichen Verkehrsmittel nach Rochlitz verkehren, sehr zum Leidwesen betroffener Menschen ohne Mobilität mit eigenem Kfz.
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/hmp-oberhain-penig-medizinische-versorgung-arzt-schliesst-100.html

Am Beispiel Langenleuba-Oberhains und der medizinischen Versorgungsstruktur in der Region Penig wird auch deutlich, welches Kleinod wir mit unserem Klinikum Altenburger Land GmbH besitzen, da dieses in kommunaler Trägerschaft ist. Somit muss zwar auch wirtschaftliches Kalkulieren die Geschäfte des Klinikums lenken, aber die bestmögliche Patientenversorgung wird gegenüber einem reinen Profitdenken wohl immer im Vordergrund stehen.

Der Ärztemangel im Altenburger Land ist jedoch eine unschöne Tatsache und wird wohl absehbar nicht durch verstärkten Zuzug neuer Ärzte behoben werden. Deshalb ist die Idee zur Anpassung unserer medizinischen Versorgungsstruktur naheliegend und wird durch die AfD Kreistagsfraktion bereits bearbeitet.

Der Gedanke dahinter ist nicht gänzlich neu. Ziel ist die Etablierung einer medizinisch-akademischen, dual aufgebauten Bachelorausbildung, also einem Studiengang mit 50% berufspraktischem Anteil. Eine solche, in anderen Staaten, aber auch einigen weiteren Bundesländern bereits erfolgreich aufgebaute Ausbildungsstruktur verdichtet das medizinische Versorgungsnetz und schließt die Lücke zwischen Arzt und Krankenpfleger. Grob vergleichbare medizinische Versorgung gab es in der DDR mit den „Dorfkrankenschwestern“, welche selbst mobil zu verbindlichen Terminen in die Gemeinden kamen und ambulante Grundversorgung anboten.

Die seitens der AfD Kreistagsfraktion vorgeschlagene medizinische Versorgung durch Physician Assistants ist zudem hilfreich, da sie auch umfangreich zur Ausübung von Tätigkeiten befähigt sind, welche andernfalls nur Ärzte ausüben dürfen.

Details sind unter folgendem Link zu finden:
https://uwe-rueckert.de/aufbau-einer-dualen-ausbildungslandschaft-im-bereich-gesundheitswesen-im-landkreis-altenburger-land/

Leider wird der sich beständig ausweitende Engpass in der medizinischen Versorgung durch die Verantwortungsträger, sei es die Rot-Rot-Grüne Landesregierung oder der CDU Landrat, seit Jahren immer nur bemängelt, ohne dass wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergriffen wurden.

Unterstützen Sie deshalb die Initiative der AfD Kreistagsfraktion zum Aufbau einer akademisch-medizinischen Bildungslandschaft im Altenburger Land. Das schafft keine sofortige Verbesserung in der medizinischen Versorgungslage, aber bietet zumindest realistische und gute Perspektiven auf Besserung in den vor uns liegenden Jahren.

Helfen Sie mit, dass das Gesundheitswesen in Thüringen insgesamt eine Aufwertung erfährt, damit alle BürgerInnen gleichermaßen Zugang zu angemessener Versorgung haben, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Vom Landtagsabgeordneten und gesundheitspolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Herrn Christoph Zippel, kamen bisher einige Worte, ohne dass erkennbar Taten folgten. Über die eigene Jobsicherung mit seiner Wahl zum Vorsitzenden der Thüringer Lebenshilfe e.V. hinaus (das scheint ein Versorgungs-Wechselposten für abgewählte CDU Landtagsabgeordnete zu sein – vormals war Frau Birgit Diezel (CDU) in dieser Funktion), ist seit 2014 nicht erkenntlich, was der lang studierte Politikwissenschaftler Wesentliches für die Versorgung unserer hart arbeitenden Werktätigen und zuvor langjährig im fordernden Berufsleben stehenden Rentner getan hat.
Da die Bereitstellung guter medizinischer Versorgung zu den wichtigsten Pflichten unseres Staates gegenüber seinen BürgerInnen gehört, ist es zudem gut, dass wir mit Dr. Robby Schlund einen hervorragenden Arzt sowie hoch engagierten Abgeordneten aus unserem Ostthüringer Wahlkreis (Gera-Altenburg-Greiz) im Bundestag haben. Neben vielen anderen Verantwortlichkeiten, z. Bsp. im Unterausschuss Abrüstung (atomare Abrüstung, Deeskalation Iran-USA etc.), unterstützt auch er tatkräftig die gute Initiative zum Aufbau einer medizinisch-akademischen Bildungslandschaft und einer besseren medizinischen Versorgung im Altenburger Land.

Mit Ihrer Stimme können Sie am 27. Oktober 2019 dafür sorgen, dass die AfD zur stärksten Kraft im Thüringer Landtag wird. Wählen Sie deshalb bitte auch Ihre Ostthüringer Direktkandidaten, welche sich für Sie und Ihre Belange in Erfurt einsetzen werden.

Das sind im Wahlkreis 40 (Greiz I) Herr Sigvald Hahn; im Wahlkreis 43 (Altenburg I) Herr Thomas Rudy; sowie im Wahlkreis 44 (Altenburg II) ich,

Ihr
Uwe Rückert
https://uwe-rueckert.de/

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