Montag , 25 Januar 2021
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Erneuter Demontageversuch am Meuselwitzer Bürgermeister


Starke Heimat: zur OVZ Berichterstattung vom 03. November 2020

Das regionale Revolverblatt OVZ ist hinlänglich für übertriebenes Skandalieren und Provozieren bekannt. Dass man redaktionsintern auch eine ganz eigene Freund-Feind-Kennung besitzt ist ebenso nicht neu. Ansonsten vertritt man mehr oder weniger offen die politische Linie der SPD, welche als größter Anteilseigner des eigenen vorgesetzten Verlages im Hintergrund agiert.

Es ist auch keine Neuheit, dass die UWW unter Führung ihres Wintersdorfer Vorsitzenden Liefländer eine parteiungebundene Fraktion im Meuselwitzer Stadtrat bildet. Ob die UWW nun trotzdem etliche Parallelen zur Partei von Esken und Kühnert aufweist, das liegt wohl zuerst in der Bewertung der Meuselwitzer Bevölkerung. Doch sind zwei Meuselwitzer Stadträte, Herr Liefländer und Frau Rolle (NMM), zugleich auch Angehörige der Kreistagsfraktion “Die Regionalen“. Und zumindest mit Blick auf ihre Mitarbeit im Kreistag verfestigt sich leicht der Eindruck, dass beide Herrschaften, Liefländer und Rolle, sich politisch konstant zwischen Die Linke und SPD positioniert haben.

Eine weitere Tatsache ist, dass exakt jene Frau Rolle zurückliegend mehrfach dadurch auffiel, dass sie dem Meuselwitzer Bürgermeister Pick wenig anständige Kritik entgegenbrachte. Diese Kritik erfolgte nicht nur im Beisein von Herrn Pick, sondern ebenso und mit teilweise unschönen Worten dann, wenn er nicht anwesend war. Möglicherweise erklären derartige Verhaltensweisen aber besser, warum es in der von Frau Rolle geführten Kneipe selbst für Minderjährige ggf. möglich ist, sich derart zu betrinken, dass notfallmedizinische Hilfe eingesetzt werden muss. Und auch war es Frau Rolle, welche sich zuletzt energisch gegen Verbesserungsvorschläge der Sicherheitssituation in Meuselwitz wandte; möglicherweise weil diese von ihr nicht genehmen Leuten eingebracht wurden. Interessant dazu, dass das Revolverblatt OVZ gerade erst von einer nächtlichen Schlägerei zweier Gruppen berichtete – natürlich vor der Kneipe von Frau Rolle.

Herr Liefländer scheint leider dem Prinzip zu folgen: mit den Händen mühsam etwas aufbauen, um es dann mit einem Ruck umzureißen. Aus der Funktion des 1.Beigeordneten heraus, hat er nun seit Monaten die erhebliche Belastung einer ständigen Vertretung des schwer erkrankten Bürgermeisters getragen. Das verdient hohen Respekt, zumal er schon in seinem eigentlichen Berufsleben sicherlich enorm gefordert ist. Er hat gerade in den zurückliegenden Monaten manch gutes Werk für die Stadt Meuselwitz verrichtet und deren Interessen ordentlich vertreten. Und doch lässt er sich regelmäßig zu unwürdigen Angriffen auf seinen Bürgermeister Pick hinreißen. Es geht dabei überhaupt nicht darum, ob nun Herr Pick oder Herr Liefländer der bessere Rathauschef wäre. Fakt ist, dass Herr Pick gewählter Bürgermeister ist und sich trotz schwerer Erkrankung diesem fordernden Amt stellt. Herr Liefländer würde also angemessene Loyalität als 1.Beigeordneter zeigen, unterstützte er Herrn Pick unbefangen und unvoreingenommen. Das allerdings gelingt ihm anhaltend nicht.

Zurückliegend entstand ein klarer Eindruck, dass es Herrn Liefländer im Meuselwitzer Stadtrat ein beständiges Anliegen war, seinen Bürgermeister zu blockieren. Damit wollte man Herrn Pick gegenüber den Meuselwitzer Bürgern möglicherweise als unfähig und ahnungslos darstellen. Durch die schwere Krankheit von Herrn Pick hatte dessen nahezu ständiger Vertreter, Herr Liefländer, viel Zeit den Meuselwitzer Bürgern seine eigene Befähigung nachzuweisen. Fachlich hat er das bestimmt getan, aber menschlich-sozial versagt. Im heutigen OVZ Artikel beispielsweise steht, dass die Stadt Meuselwitz als Dienstherr von Bürgermeister Pick darüber entscheiden würde, ob und wenn ja, in welcher Form dessen dienstliche Wiedereingliederung erfolgen würde.
Kommt eine derartige Aussage tatsächlich von Herrn Liefländer, dann möchte man ihm zurufen: „Geht es noch dreister?“ Seit wann entscheidet die Stadtverwaltung über den eigenen Bürgermeister? Bei derartigen Fragen kann höchstens die zuständige Kommunalaufsicht entscheiden, also das Landratsamt.

Richtig ist nämlich, dass der Bürgermeister gegenüber seiner Stadtverwaltung die Funktion des Dienstherrn wahrnimmt und nicht andersherum. Auch der Stadtrat ist in seinen Möglichkeiten gegenüber dem Bürgermeister beschränkt, kann diesen beispielsweise nur mit einer Zweidrittelmehrheit abwählen. Annehmbar ist jedoch durch Präsenz der AfD Stadtratsfraktion keine Mehrheit für ein derartiges Unterfangen zu erzielen. Dem Volljuristen Liefländer muss das alles genau bekannt sein, weswegen man sich über die Ausführungen in der OVZ nur wundern kann.

Wiederholt wird Herr Liefländer wiedergegeben, dass er von Herrn Pick selbst keine unmittelbare Information über dessen beabsichtigte Rückkehr in das Rathaus besitzt. Wahrscheinlich würde Herr Liefländer diesen Umstand noch jahrelang bemängeln, würde sich die gegenwärtige Situation derart weiterziehen. Wirklich erwachsen wirkt das vom 1.Beigeordneten nicht. Denn möchte Herr Liefländer tatsächlich eine unmittelbare Verbindung zu Herrn Pick herstellen, dann kann er ihn einfach anrufen, anschreiben oder am besten Zuhause besuchen. Alles problemlos möglich – wenn man nur wollte und den eigenen falschen Stolz zu überwinden in der Lage wäre. So aber bietet Herr Liefländer den Meuselwitzer Bürgern allein ein Kaspertheater alberner Eitelkeiten. Schade!
Wir werden das Geschehen weiter beobachten. Steht bei aller augenscheinlichen Aggressivität gegen Herrn Pick eventuell der Plan dahinter, diesen zur vorzeitigen Amtsaufgabe zu zwingen? In diesem Fall dürften sich UWW und NMM darauf einstellen, dass die STARKE HEIMAT gemeinsam mit den Meuselwitzer Bürgern einen Kandidaten unterstützt, der einem zu erwartenden Bewerber Liefländer entgegentreten wird. Besser wäre deshalb, man würde endlich aufhören zu versuchen den eigenen Bürgermeister derart ungehörig zu demontieren.

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