Mittwoch , 20 Januar 2021
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Gemeinsam für Respekt und gegen islamistische Gewalt


Starke Heimat / Freie Wähler: Mohammed, Macron & Merkel; Stand: 02. November 2020

Nach der globalen „Black Lives Matter“ Welle, erwartete manch einer nun die „Teacher Lives Matter“ Bewegung. Doch zumindest nach der brutalen Ermordung des unbescholtenen französischen Lehrers Samuel Paty durch einen Islamisten zeigt sich die öffentliche Erregung deutlich verhaltener, als nach dem Todesfall des US Amerikaners George Floyd.

Damit wird ebenso eine ungesunde Differenzierung zwischen gesellschaftlichen Phänomenen sichtbar, welche die gegenwärtige politische Pervertierung gewaltkrimineller Handlungen veranschaulicht. Es ist nicht abzustreiten, dass auch in US-amerikanischen und europäischen Polizeibehörden rassistisch motivierte Handlungen vorkommen. Diese gilt es aufzudecken und zu verfolgen, mit allen strafrechtlich adäquaten Maßnahmen zur Sanktionierung der (Einzel)Täter. Eine pauschale Verdächtigung aller Polizisten und völlig irrwitzige Studien über vorgeblich strukturellen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in den Polizeibehörden gilt es jedoch konsequent abzulehnen.

Umgekehrt erleben wir eine voranschreitende Islamisierung unserer westlichen Gesellschaften, obwohl der muslimische Bevölkerungsanteil (noch) deutlich in der Minderheit ist. Trotzdem erfolgt die offenkundige Expansion des Islam auch durch institutionelle Strukturen, oft unter Einsatz gewalttätiger Methoden. Äußerst bedenklich ist dabei, dass sich einige politische Parteien in Deutschland die weitgehend undifferenzierte Förderung des Islam auf die Fahnen geschrieben haben. Damit wird auch die vorrangige Besetzung einflussreicher politischer Ämter durch Muslime und Muslimas gezielt, aber vielfach ebenso unkontrolliert protegiert.

Muslimische Mitbürger deutscher Staatsbürgerschaft, welche aus innerer Überzeugung und Integrität auf den Grundfesten unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen, haben selbstverständlich jedes Recht gleichermaßen die Politik oberhalb der kommunalen Ebene mitzugestalten. Erwarten muss man aber auch, dass die zahlreichen Muslim-Verbände sich offen und vernehmlich gegen jegliche radikal-islamistische Strömungen positionieren. Das jedoch ist deutlich zu wenig ausgeprägt. Ein Einstehen für unseren säkularen Staat mit seiner historisch christlich-jüdischen Prägung, in welchem dennoch alle friedlich praktizierten Religionen willkommen sind, ist weder in vertrauenserweckendem noch genügendem Maß erkennbar.

Misstrauen ist auch angebracht, wenn sich der türkische Staatspräsident Erdogan bereits 2008 nicht in der Lage sah, zwischen Islam und Islamismus eine Unterscheidung vorzunehmen. Für ihn gab und gibt es eben nur einen (sehr orthodox auszulegenden) Islam. Dieser Islam zeigt aktuell sein wütendes Gesicht, seit der französische Präsident Macron die Mohammed Karikaturen als Teil der gelebten Meinungsfreiheit verteidigt. In Bangladesh, Pakistan, Iran … gehen zehntausende aufgebrachte Muslime auf die Straßen, verbrennen französische Flaggen und wünschen Präsident Macron den Tod. Bundeskanzlerin Merkel und die Bundesregierung solidarisierten sich mit Präsident Macron; allerdings weit weniger energisch und eindeutig, als es beispielsweise in der Affäre um George Floyd geschah.

Es ist offenbar, dass die deutsche Staatsautorität unter Bundeskanzlerin Merkel dem fundamental-radikalen Islam aus Aus- und Inland weit weniger vehement begegnet, als vermeintlichen rechtsradikalen und rassistischen Tendenzen in den eigenen (Sicherheits)Behörden. Beklagen heute viele Bürger die teilweise massiv unguten Auswirkungen der deutschen Migrationspolitik gerade seit 2015, dann richtet sich das vornehmlich gegen patriarchalisches, keineswegs säkulares und unsere freiheitlich-westlichen Demokratien vielfach verachtendes Verhalten fundamental-radikaler Islamisten. Es ist aber auch Ausdruck des inneren Verfalls unserer übersättigten Gesellschaften, welche oftmals nicht mehr in der Lage sind die eigenen religiös christlichen Traditionen und Werte zu leben. Tausendfacher Austritt von Gläubigen, Aussterben der Klöster, eklatanter Mangel an Geistlichen und eine einhergehend offenkundige Selbstaufgabe der (ehemals) großen Kirchen gegenüber einem immer aggressiver nach Europa dringenden Islam sind hier bezeichnend.

Vielen jungen Menschen, welche ohne ausreichendes Wertefundament und unter Anbetung des neuen Götzen „Antiautorität“ aufwachsen, scheint der fundamentale Islam den gesuchten Halt und die fehlende Richtlinie zu bieten. Gerade junge Menschen benötigen Grenzen und Führung. Sie brauchen verständnis- und liebevolle Anleitung ebenso, wie mitunter korrigierendes Eingreifen und energisches Abhalten von Dummheiten. Ob die christlichen Kirchen hierbei zurückliegend die beste Unterstützung boten sei dahingestellt. Aber sie waren neben dem Staat doch die Garanten dafür, dass unsere westlichen Gesellschaften sich insgesamt prosperierend und positiv weiterentwickelten. Aktuell jedoch scheinen Staat und Kirchen gemeinsam überfordert die destruktiven Gewalten zu bändigen, welchen sie zulange frei unkontrolliertes Agieren ermöglichten. Der radikal-fundamentale Islamismus nimmt dabei eine herausragend ungute Rolle ein.

Schlussendlich müssen auch die antiautoritären Freigeister und Verfechter größtmöglicher Freizügigkeit ihre Werte und Handlungen überdenken. Wäre man sich verantwortlich bewusst, dass die Darstellung von Mohammed Karikaturen millionenfach durch Angehörige des Islam als übelste Schmähung wahrgenommen wird, dann gäbe es absolut keinen nachvollziehbar guten Grund derartige Karikaturen zu fertigen und zu verbreiten. Tut man dieses dennoch unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit, dann missbraucht man ggf. bewusst eines unserer wertvollsten Grundrechte. Durch respektvolles Verhalten untereinander findet man nicht immer zum Konsens, aber vermeidet sinnlos diffamierende Provokation sowie religiös motivierte Gewalt.

Von den Regierungen in Bund und Ländern muss man erwarten, dass diese endlich ihre irrlichternden Scheinkämpfe gegen einen angeblich hochdimensionierten Rechtsextremismus korrigieren. Rechtsextreme Ideologien und Taten müssen selbstredend bekämpft werden, wo immer man diese wahrnimmt. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass man gegenüber religiösem und linkspolitischem Extremismus in weiten Strecken blind bleibt; auch weil man damit die eigene Handlungsunfähigkeit eingesteht und somit dem zerstörenden Feuer mehr Öl hinzugießt. Geht die Staatsgewalt deshalb weiter auf dem aktuell eingeschlagenen Weg, dann wird unsere Gesellschaft immer mehr und immer schneller erodieren. Dann stehen wir schneller als viele annehmen wieder an einer Schicksalswende wie in der schwachen Weimarer Republik vor 100 Jahren. Nur würden diesmal wohl keine Nationalsozialisten die Macht an sich reißen, sondern andere, jedoch gleichermaßen gewalttätige und inhumane Kräfte.

STARKE HEIMAT / FREIE WÄHLER

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