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Großes Interesse am Politiktalk mit Minister Tiefensee

Frank Rosenfeld will Landrat werden (Foto: SPD)


Rosenfeld und Schenk bedanken sich bei den Gästen für gute Gespräche

Am vergangenen Donnerstag besuchte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee auf Einladung von SPD-Landratskandidat Frank Rosenfeld und SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Schenk Altenburg. Nach einem Termin mit dem Schwerpunkt Tourismus und Kultur im Residenzschloss fand in der Destille ein Politiktalk mit den beiden Kandidaten statt, den der Minister moderierte.

„Wir freuen uns, dass viele unserer Einladung gefolgt sind und die Chance genutzt haben, mit uns ins Gespräch zu kommen“ bilanzieren Rosenfeld und Schenk. Neben den Themen Familienfreundlichkeit, Wirtschaftsförderung und Kultur spielte auch die Frage nach der Zukunftsfähigkeit von Stadt und Landkreis eine Rolle.

„Mir ist es wichtig klar zu sagen, dass ich eine positive Vision für Altenburg habe. Wir können den Schrumpfungsprozess stoppen, denn Altenburg hat viele Potenziale, die gerade auch junge Familien begeistern können. Natürlich ist nicht jeder bereit zu pendeln. Aber es gibt immer einige, die das aus den verschiedensten Gründen in Erwägung ziehen, sei es, weil sie tageweise von zu Hause aus arbeiten können, jetzt schon pendeln, oder in Teilzeit arbeiten. Natürlich müssen wir mittelfristig auch Klein- und Mittelständler überzeugen, sich hier anzusiedeln. Mir ist es jedoch wichtig, sofort etwas für die Stadt zu tun. Das geht mit einem guten Standortmarketing und dem Fokus auf die Qualitäten Altenburgs als moderne Wohnstadt, die für alle Generationen etwas zu bieten hat.

Erst wenn wir laut sagen „Wir werden uns entwickeln“, statt ständig nur „Wir schrumpfen“, können Investoren neugierig auf uns werden. Zuzug ist kein Selbstzweck, sondern auch Mittel um Altenburgs Infrastruktur zu erhalten und die Kaufkraft zu stärken.“, so Schenk zu ihrem Programm.

Rosenfeld ergänzt: „Wenn es den Städten gut geht, dann geht es auch dem Landkreis gut. Mir ist eine kooperative Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und der Regierung in Erfurt wichtig. Der Landrat ist in erster Linie Chef einer Verwaltung und nicht Politiker. Er muss die ihm übertragenen Aufgaben effizient und immer im Sinne der Bürger bearbeiten. Leitend ist für mich die Frage: Was nützt dem Bürger? Wenn man diesen Gedanken in den Mittelpunkt stellt, ist es klar, welche Schwerpunkte man setzen muss. Ich will das Altenburger Land zu einem wirtschaftlich starken, familienfreundlichen und für Touristen interessanten Landkreis entwickeln.“

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