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Konstituierende Sitzung der AfD Kreistagsfraktion


Am 07. Juni 2019 versammelten sich die gewählten Kandidaten der AfD für den Kreistag des Landkreises Altenburger Land und stellten im Rahmen einer Wahl die interne Aufgabenverteilung fest. Dabei wurde durch Mitgliedervotum beschlossen, dass die AfD im Kreistag eine eigenständige Fraktion bildet, welche durch Uwe Rückert geleitet wird, während Thomas Rudy und Thomas Senftleben die Funktionen des ersten bzw. zweiten Stellvertreters wahrnehmen.

Zudem baut auch die AfD Kreistagsfraktion auf externe Fachexpertise und wird damit zu einer soliden, bürgerfreundlichen Ausschussarbeit beitragen. Hinsichtlich des berechtigt sehr hoch priorisierten Themas der Bildungspolitik und einhergehender großer Verantwortung als kommunaler Schulträger, konnte mit Herrn Thomas Lahr ein hervorragender Experte als beratender Bürger gewonnen werden. Das kommt insbesondere einer vernünftigen, zukunftsorientierten Schulnetzplanung zugute.

Darüber hinaus gilt es fraktionsübergreifend an Lösungen zu arbeiten, welche den Bürgern entgegenkommen, den Landkreis stärken und vorausschauend innovativ, nachhaltig eine positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung unterstützen. Die Option zur Errichtung einer „Stiftung Mitteldeutscher Schlösser und Gärten“ beispielsweise, muss unbedingt betrachtet werden. Allein die insgesamt angedachten 400 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Ländern sollten auch für die möglicherweise in die Stiftung eingehenden Kulturgüter im Altenburger Land beträchtliche Unterstützung erlauben. Dass jedoch in kommunaler Trägerschaft befindliche Objekte nicht ohne detailliert festgelegte Details zu Verantwortlichkeiten und Mitspracherechten blindlings in eine solche Stiftung übertragen werden, das versteht sich von selbst. Die jüngst dazu getroffenen Anmerkungen von MdL Zippel (CDU) sind somit ebenso substanzlos wie seine geäußerten Befürchtungen, als kommunaler Träger durch diese gute Länderinitiative erpresst werden zu können. Dabei der AfD Fraktion im Thür Landtag vorzuwerfen „die deutschen Kulturgüter nicht zu schützen“, weil diese dem prinzipiell guten und weiter zu überdenkenden Rot-Rot-Grünen Regierungsvorschlag nicht polemisch opponierend entgegenwirkt, zeigt lediglich Herrn Zippels allein parteistrategisch geprägtes Denken. Die AfD hingegen, egal ob auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene, wird sich keiner vernünftigen Sachdiskussion entziehen, wenn diese den Belangen unserer Bürger entgegenkommt, auch wenn die Vorschläge von einer Ramelow geführten Landesregierung kommen. Eine Möglichkeit unsere Kulturdenkmäler noch substanziell-umfangreicher zu sanieren und zu bewirtschaften, dabei sehr belastbare organisatorische Arbeitsstrukturen in einer überregional stark vernetzten Stiftung aufzubauen, sichert den Erhalt von Baudenkmälern und Arbeitsplätzen. Wir werden uns das genau ansehen und bauen dabei auch auf die kooperative Beteiligung der CDU Kreistagsfraktion. Ein „Ausverkauf“ unserer Kulturdenkmäler wird dabei mit der AfD Fraktion selbstredend nicht stattfinden. Vielmehr werden wir dafür sorgen, dass unsere BürgerInnen im Landkreis in diesen wichtigen Entscheidungsprozess mit einbezogen werden sollen.

Die Belange unserer Landwirte sind aktuell auch dort betroffen, wo die Leipziger Gastransport GmbH ontras die Erneuerung einer unterirdischen Ferngasleitung plant. Gute und vor allem frühzeitigere Informationspolitik wäre den Landwirten entgegengekommen, hätte vorab der diesjährigen landwirtschaftlichen Nutzung betroffener Flächen entsprechende Planung erlaubt. Allein mit Ausgleichszahlungen für mögliche Ernteeinbußen zu werben, verhindert noch nicht den zu erwartenden Flurschaden. Gut zu heißen ist hingegen, dass das Unternehmen ökologische Ausgleichsmaßnahmen für die notwendigen Eingriffe in die leitungsdurchführenden Naturräume einbringt. Und wenngleich der Verzicht auf fossile Brennstoffe ein gemeinsames, langfristiges Ziel ist, steht aktuell die stabile Versorgungssicherheit mit Erdgas für Wirtschaft und Privathaushalte voran. Eine moderne, leistungsfähige und wesentlich sicherere Erdgasleitung ist somit im Interesse des Allgemeinwohls. Die AfD Kreistagsfraktion will zukünftig jedoch darauf achten, dass derart umfangreiche Tiefbaumaßnahmen mit erheblich mehr zeitlichem Vorlauf bekannt werden, sowie mit allen Betroffenen ausführlich besprochen werden. Dass die hier betroffenen Landwirte zumindest keine wirtschaftliche Benachteiligung erfahren und verursachter Flurschaden in Gänze wieder behoben wird, dafür werden wir uns als Kreistagsfraktion ganz sicher einsetzen, sind deshalb auch als Ansprechpartner für betroffene Landwirte sowie dem Kreisbauernverband Altenburg e.V. jederzeit erreichbar. Damit unterstützen wir auch jeden Weg der Vernunft, bspw. beim Einsatz von getesteten, nicht gesundheitsschädigenden, kurzwirkenden und ökologisch schonenderen Herbiziden gegenüber einer ansonsten intensiven Pflugbearbeitung und notwendigen Überdüngung des dann sehr strapazierten Ackerbodens, auch im Hinblick auf dessen Eigenschaft als Lebensraum vielfältig nützlicher Tiere und Mikroorganismen.

Ab 26. Juni 2019 im Kreistag für Sie vor Ort. Sprechen Sie uns an. Wir hören Ihnen zu und setzen uns für Ihre berechtigten Belange ein. Ihre AfD Fraktion im Kreistag des Landkreises Altenburger Land.

Uwe Rückert
Mitglied der AfD im Altenburger Land

2 Kommentare

  1. AfD Schulleiter ist prima, wir brauchen viel mehr Lehrer, die endlich gegen das Übel „weltweite wissenschaftliche Forschung“ vorgehen und unseren Kindern die Wahrheit vermitteln: Zum Beispiel dass die Geschwindigkeit der Erderwärmung definitiv nichts damit zu tun hat, dass sich der CO2-Ausstoß in den letzten 100 Jahren verzehnfacht hat. Das sind üble Fake News von Leuten, die uns die Autos wegnehmen wollen! Und der Klapperstorch bringt die Kinder, und die AfD ist kein Naziwolf im Bürgerpelz.

  2. Sehr geehrte(r) Frau/ Herr Walder,

    obwohl Sie den beratenden Bürger einer Kreistagsfraktion hauptsächlich adressieren, erlaube ich mir trotzdem eine kurze Reaktion auf Ihre Zeilen.

    Es beginnt schon einmal damit, wie ich Sie adressiere, denn Ihr Geschlecht ist Ihrer Nachricht nicht zuordenbar. Anders verhält es sich bei Herrn Thomas Lahr, welcher als Bürger Gesicht und Courage zeigt, nach vorn tritt und sein Potential für unser aller Gemeinwohl einzubringen (einmal mehr) bereit ist.
    Ich möchte Ihre Courage nicht anzweifeln, aber eine geschlechtslose H. Initiale lässt von Hilde bis Harald viel Spekulationsraum zu. Es könnte aber auch für Hampelmann, Hanswurst o.ä. stehen. Aus meiner Sicht schon mal 1:0 für Herrn Lahr.

    Mit Ihrer satirischen Ausdrucksweise treffen Sie punktgenau meinen Geschmack, formal und ausdruckstechnisch gar nicht schlecht geschrieben. Inhaltlich trotzdem leer und nicht überzeugend. Obwohl Herr Lahr als engagierter Bürger und als Privatperson die Kreistagsarbeit unterstützt, heben Sie dennoch auf seinen Beruf ab, welcher von seiner ehrenamtlich beratenden Tätigkeit völlig getrennt zu betrachten ist. Das aber nur rein formaljuristisch. Doch darf ich Ihnen versichern, dass eine besondere Stärke von Herrn Lahr gerade in seinem mathematischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen und Fähigkeiten liegt. Gerade er ist ein Mann der Wissenschaften und diesen gegenüber offenbar deutlich mehr aufgeschlossen und verstehend, als Sie. Sollten Sie einmal anfangen bei den Themen von CO² Ausstoß und Erderwärmung zwischen wissenschaftlichen Beweisen, Wahrscheinlichkeiten und Annahmen, sowie Behauptungen zu trennen, wird sich auch Ihr Erkenntnisgewinn rapide steigern und sicher auch auf Ihre diesbezüglichen Äußerungen positiv abfärben. Somit schon 2:0 für Herrn Lahr.

    Empfehlung zur Recherche: https://freieabgeordnete.blog/2014/10/01/wie-wird-der-einfluss-von-co2-auf-das-klima-gemessen-uberhaupt-nicht/
    (da gibt es auch zahlreich aktuelleres Material, von welchem Sie lernen können)

    Zudem gibt es eine sehr hohe Anzahl Menschen, mittlerweile verschiedenster Altersgruppen, welche mit Herrn Lahr in ihren Kinder- und Jugendjahren einen wissenden, freundschaftlich arbeitenden, zutiefst menschlichen und über die reine Wissensvermittlung hinaus vorbildlichen Mentor hatten. Diese Menschen erfuhren durch ihn Bildung und geistig-soziale Prägung, welche sie auf unterschiedlichste Wege privaten und beruflichen Erfolges führte. Schon deswegen ist Ihre offenen Kritik an der untadeligen Person des Herrn Lahr verfehlt. Persönlich habe ich bisher von keiner/keinem Frau/ Herrn Walder gehört, welche(r) ebenso erfolgreich so viele junge Menschen auf das Leben vorbereitete. Damit ein klares 3:0 für Herrn Lahr.

    Leute nehmen uns die Autos weg und der Klapperstorch bringt die Kinder. – Damit vermengen Sie wohl wissentlich Wahrheit und Ammenmärchen. Das ist nicht solide, nicht belastbar, nicht geschickt, nicht überzeugend … würde nicht ansatzweise taugen, um als beratender Bürger die Kreistagsarbeit zu unterstützen. Ich meine das ergibt 4:0 für Herrn Lahr.

    Zumindest am Ende Ihres Kommentars bewegen Sie sich (wohl nicht willentlich) aus dem Satirischen in die sachliche Seriosität, denn die AfD ist tatsächlich kein Wolf im Bürgerpelz, sondern eine Partei der Mitte, welche als Interessenvertreter nahezu jedes vierten Thüringers ein Sprachrohr der Vernunft ist. Damit besteht eine berechtigte Aussicht auf bessere Politik, inklusive guter Bildungspolitik.
    Als weiteren bildlichen Vergleich gern Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ bemühend, gibt es sowohl „Ritter in schillernder Rüstung“ und „Tölpel im Narrengewand“. In welcher Rubrik sich ein Kommentator Ihres Formates einordnet, können Sie sicher selbst bewerten.

    Ich denke in der Summe Ihres Gesamtbeitrages haben Sie, Frau/ Herr was/ wer auch immer Walder, klar 0:5 verloren.

    Freundliche Grüße
    Uwe Rückert

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