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Lesermeinung zu Herrn Börners Unsinn – OTZ Redaktionsbeitrag vom 01. Juni 2019


Zum OTZ Artikel „Neid als Strategie: Norman Börner über den Erfolg der AfD“ –Artikel vom 01. Juni 2019

https://greiz.otz.de/web/greiz/startseite/detail/-/specific/Neid-als-Strategie-Norman-Boerner-ueber-den-Erfolg-der-AfD-628280610

Es ist schon (im negativen Sinne) beeindruckend, mit welchen Plattitüden und Ungereimtheiten Herr Börner als OTZ Redakteur aufwartet. Dabei versucht er von der Rolle eines Politikverständigen zum Hobbypsychologen und weiter zum Sozialexperten hin- und herzuspringen. Gelungen ist ihm das freilich keineswegs, weshalb seine oberflächlichen, wenig geistreichen und dabei noch gravierend falschen Bilder, welche er von der AfD als Partei zu zeichnen sucht, nicht verfangen.

Und welche Referenzen führt er für seine Grotesken an? Eine imaginäre Bekannte, welche wegen „Ausländern und Rente“ ein diffus ungutes Gefühl hat, deshalb bei der AfD ihr Wahlkreuz setzt.

Herr Börner, das ist kein Qualitätsjournalismus. Das ist keine objektive Redaktionsarbeit. Das ist lediglich ein weiterer, deutlich misslungener Versuch eine politische Partei in Misskredit zu bringen und zu verunglimpfen. Zu guter Letzt versuchen Sie auch noch einen Keil zwischen die AfD auf Bundes- und Landesebene einerseits, sowie den jüngst gewählten AfD Politkern der kommunalen Ebene andererseits zu treiben. Die AfD Politiker der kommunalen Gremien sollten es Ihrer Meinung nach besser machen, denn Sie unterstellen der AfD oberhalb der kommunalen Ebene sehr direkt und deutlich, sie würde sich niedere Empfindungen zunutze machen. Beispielhaft benennen Sie Neid, Egoismus und Abwertung des Fremden. Darüberhinaus schaffen Sie es nicht, Ihre irrwitzig unrichtigen Darstellungen mit nur einem konkreten Beispiel zu belegen.

Als Krönung Ihres wenig meisterlichen Beitrages geben Sie Ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die kommunalen AfD Politiker sich nicht von der AfD Europa-, Bundes- und Landespolitik leiten lassen sollen. Dabei erlauben Sie sich wiederum eine unsinnige Feststellung, welche ziemlich eindeutig der AfD als Gesamtpartei unterstellt mittels schüren von Neid, Vorurteilen und Rassismus an ein Bauchgefühl der Menschen zu appellieren, welches ein Gefühl von „Ich bekomme zu wenig und andere zu viel“ erzeugen soll.

So viel ungereimten Unsinn, wie Sie in Ihrem kurzen, durch und durch falsch darstellenden Beitrag geschrieben haben, ist schon bemerkenswert. Meine Wertung dazu: Sie haben Ihre journalistischen Hausaufgaben nicht gemacht, setzen jedoch Ihrerseits auf ein Schüren von Ängsten und Vorbehalten gegen die AfD. Das ist billig und unglaubwürdig.

Und doch noch eine Ihrer Thesen aufgreifend, geben Sie an, dass „Dinge“ wie „Rente und viele Ausländer“ auf kommunaler Ebene nicht lösbar seien. Wenn dem aber so ist, dann sollten Sie zuerst die kommunalpolitische Präsenz von CDU, SPD, Grünen, Linken und FDP hinterfragen, denn schlussendlich haben gerade diese Parteien in den zurückliegenden Legislaturperioden maßgeblich zu den teilweise immensen Herausforderungen unserer Gesellschaft insgesamt durch deren Politik beigetragen. Das freilich, bei Ihrer polemischen Schreibweise allein gegen die AfD, kommt Ihnen nicht in den Sinn.
Es erklärt aber, warum so viele Menschen sich gänzlich vom Spektrum der überregional arbeitenden politischen Parteien abgewendet und eigene, kommunale Bürgervertretungen begründet haben. Eben weil die etablierten Altparteien vielfältig und langanhaltend oft keine bürgerfreundliche, gute Politik für unser Land betrieben haben, damit auch die Menschen an der kommunalen Basis und deren berechtigte Bedürfnisse vernachlässigt haben. Das versucht die AfD nun aufzufangen und den Bürgerinnen und Bürgern wieder glaubhaftes Vertrauen in die Parteipolitik von Land und Bund zu vermitteln. Mit Ihrem Redaktionsbeitrag versuchen Sie aber gezielt diese richtigen Bemühungen zu torpedieren. Nur bin ich mir zu gewiss, dass die Menschen unserer Ostthüringer Heimat darauf nicht hereinfallen werden.

Schlussendlich verweise ich auf ein erst unlängst mit Frau Borath (Redakteurin der OTZ) geführtes Telefonat. Im Gesprächsverlauf empfahl mir Frau Borath doch die OTZ regelmäßig zu lesen. Bisher und weiterhin regelmäßiger Abonnent der OVZ, beschloss ich vor dem Hintergrund dieses Gespräches auch die OTZ als mögliche Informationsquelle zu testen. Dabei stieß ich nun zuerst auf den Beitrag des OTZ Redakteurs, Herrn Börner. Wenn aber derart einseitige, klar die AfD verunglimpfende und durchweg unrichtige Berichterstattung mich überzeugen sollen ein Leser der OTZ zu werden, dann lehne ich dankend ab. Zudem bin ich mir sicher, dass die aufmerksamen und politisch informierten Menschen, gleich mir erkennen, dass derartiger Journalismus ungeeignet ist die Auflage einer Tageszeitung zu steigern, ggf. neue Leser hinzuzugewinnen. Ich für meinen Teil kann die OTZ, solange derartige Beiträge dort abgedruckt werden, klar nicht empfehlen.

Sehr ernsthaft und aufrichtig bedankte ich mich zuletzt bei den Pressestellen, welche im zurückliegenden Wahlkampf wertneutral und objektiv über die AfD berichteten. Das schließt unbedingt auch jede sachliche und fundiert begründete Kritik an der AfD ein, denn wir sind als noch junge Partei selbstverständlich auch nicht perfekt und erheben solchen Anspruch auch nicht, aber dafür lernen wir täglich dazu. Ein einseitiges Diffamieren und Stigmatisieren jedoch, wie nun durch Herrn Börner versucht, findet meine Zustimmung deutlich nicht. Wenn Herr Börner keine konkreten Beispiele für seine Behauptungen vorbringen kann, dann sollte er sie tunlichst nicht in den Raum stellen. Daneben stehe ich Herrn Börner gerne für ein Gespräch zur Verfügung, um sein offenbar gänzlich unrichtiges Bild über die AfD gerade zu rücken.

Uwe Rückert

Ein Kommentar vorhanden

  1. Die AfD ist eine respektable Partei!

    Ich wähle die AfD vor allem wegen ihres Widerstandes gegen die massive Einwanderung und gegen den Islam.

    Joachim Datko – Ingenieur, Physiker

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