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Meuselwitz – schon wieder Bühne für den politischen Rand


STARKE HEIMAT: zur geplanten Veranstaltung des Kreisverbandes von Die Linke in Meuselwitz am 25.09.2020

Knapp ein Jahr ist es her, dass AfD Rechtsaußen Höcke in der Schnauderstadt zu den Leuten sprach. Am 25. September nun möchte der Kreisverband von Die Linke sein 30jähriges Jubiläum in Meuselwitz feiern. Und irgendwie passt die gleiche Ortswahl von Flügel-AfD und Die Linke, besitzen beide politische Gruppierungen doch auch sonst viel Deckungsgleichheit und ähnliche Ziele. Die einen wollen es eben national & sozialistisch, während die anderen mehr international & sozialistisch ausgerichtet sind. Ebenso gemeinsam ist beiden der Hang geschichtsrevisionistisch aufzutreten.

Auch zeigt sich eine Flügel-AfD mit verstörend rassistischen und polemisch weit überzogenen Parolen gegen eine ansonsten durchaus kritikwürdige bundesdeutsche Migrationspolitik. Mit ihrer absurd extremistischen Polterei jedoch entziehen Höcke und Co. jeder harten, dabei aber anständigen Diskussionskultur zum drängenden Thema „Migration“ den Boden. Umgekehrt hat sich Die Linke zu keiner Zeit von ihrem undifferenzierten „Refugees Welcome“ Fieber kuriert und heizt damit eine gesellschaftlich explosive Stimmung sowie gewalttätige Exzesse der „Party- und Eventszene“, von Stuttgart über Hamburg bis Leipzig Connewitz und anderswo, weiter an.

Gemeinsamkeiten finden sich bei Flügel-AfD und Die Linke wieder in deren Sichtweisen zur (Teil-)Verstaatlichung privaten Eigentums sowie zur Einnahme (national-)sozialistischer (Plan-)Wirtschaftsstrukturen. Aber wer zahlt den Preis für diese sozialistischen Vergemeinschaftungsideologien individueller Freiheiten und privater Vermögen? Egal ob EU Haftungsgemeinschaft & „Internationale“ oder völkische Haftungsgemeinschaft & „Deutschland, Deutschland über alles“ – auf der Strecke bleiben dabei Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit; auf der Strecke bleiben die Bürgerinnen und Bürger.

Wenn nun der Kreisverband von Die Linke zum 30jährigen Jubiläum lädt und zugleich geschichtsverdrehende Äußerungen tätigt, dann zeigt das entweder böse Unredlichkeit oder erschreckendes Unwissen zur eigenen Parteihistorie. Denn entgegen manch unwahrer Behauptungen des Einladungsschreibens ist Die Linke eben nicht Nachfolgerin einer erst 1990 gegründeten PDS. Vielmehr richtig ist, dass die vormalige SED (eine mittels Täuschung und Repression vorgenommene Zwangsvereinigung von KPD und SPD – durch Petra Pau (Die Linke) im Jahr 2001 bestätigt) sich 1989 in SED-PDS umbenannte. In 1990 trennte die SED-PDS lediglich die ersten drei Buchstaben vom eigenen Parteinamen ab. Damit steht Die Linke juristisch unzweifelhaft in direkter Rechtsnachfolge der Unrechts- und Mauerschützenpartei SED.

Die SED (Die Linke) ließ als DDR Staatspartei viele aufrechte Sozialdemokraten inhaftieren, um deren politische Überzeugungen zu brechen. Aktuell fortschreitende rot-rote Verschmelzungen sind deshalb beschämender Verrat weniger SPD Führungskader an den sozialdemokratischen Opfern der SED Diktatur. Im Landkreis Altenburger Land und im Freistaat Thüringen ist es der politisch enge Schulterschluss zwischen einer übermächtigen SED Nachfolgerin Die Linke und einer gerade dieser Partnerschaft wegen enorm schwächelnden SPD bereits seit längerem traurige Realität. Letzter Tiefpunkt der Sozialdemokraten (wenn sie aktuell überhaupt noch so zu bezeichnen sind) ist die Zustimmung ihrer Bundesparteispitze zu einer rot-roten Regierungskoalition im Bund.
1989 waren viele Sozialdemokraten auf der Straße und besiegten das DDR Unrechtsregime; damit auch die Mauerschützenpartei SED (Die Linke). Es ist Zeit, dass die überlegten und anständigen Sozialdemokraten ihre teilweise jung und naiv wirkende Kevin-Kühnert-Führungsriege daran erinnern, wofür die SPD steht und welche Werte sie vertritt.

Die Meuselwitzer Bürgerinnen und Bürger werden auch die kommende Veranstaltung des Kreisverbandes einer in Teilen radikal bis extrem positionierten Partei Die Linke überstehen. Beim letzten Auftritt der Herren Kalbitz und Höcke in Altenburg bildete sich ein Gegenprotest, welcher die Werte von Demokratie, Freiheit und Toleranz betonte. Möglicherweise zeigt sich wieder ein Gegenprotest, welcher den Mitgliedern und Anhängern von Die Linke gleichermaßen aufzeigt, dass antistaatliche und nicht rechtskonforme extremistische Gesinnungen im Altenburger Land nicht willkommen sind. Bleibt zu wünschen, dass die schöne Stadt an der Schnauder fortan von Veranstaltungen der politisch extremen Ränder verschont bleibt.

STARKE HEIMAT

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