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Projekt Nautilus – Unternehmer um Wirtschaftssenator Andreas Krauß innovativ auf Kurs Nachhaltigkeit und Standorttreue


Unstrittig gehören die wirtschaftliche und berufliche Perspektive jedes einzelnen zu den Grundvoraussetzungen für die Entscheidung, wo sich Menschen heimisch fühlen. Auch Angebote für die Freizeit sind dabei mit entscheidend. Unternehmen wiederum werden ihren Standort unter anderem nach dem jeweiligen Fachkräfteangebot auswählen und danach, wie effektiv Kommunikation und Interaktion mit den Kommunen ist.

Unter all diesen Prämissen ist aktuell ein einzigartiges Projekt von Unternehmern des Altenburger Landes entwickelt worden. Ziel, die Jugend der Stadt und des Landkreises Altenburg zu fördern, sie in der Region zu halten und damit der Region nachhaltig zu nützen. Konkret soll der handwerklich, kreativ und technisch interessierte Nachwuchs der Altenburger Region gefördert werden. Dabei bietet das Projekt neben der Ausrichtung auf die Zukunft auch den kurzfristigen Spaß an Freizeitgestaltung und Entwicklung von Visionen für ihre berufliche Zukunft. Woraus besteht das Projekt genau?

Ein Baustein ist eine 1000 qm große, komplett eingerichtete Produktionsstätte im Altenburger Land. Diese schließt vom 3D-Drucker über Laser- und CNC – Anlage bis zur Fräsmaschine so ziemlich alles ein, was für die Fertigung innovativer Produkte in Kleinserien notwendig ist. Alles ist sofort einsatzbereit. Kosten für deren Nutzung werden nicht berechnet.

Ein weiterer Baustein und Basis stellen die Produktionsräume dar, in denen sich diese Fertigungstechnik befindet. Zunächst für die nächsten fünf Jahre stellt diese der Altenburger Unternehmer und Wirtschaftssenator Andreas Krauß zur Verfügung. Kosten dafür werden also ebenfalls nicht berechnet.

Der dritte Baustein beinhaltet die Koordinierung mit strategischen Partnern, zB. Firmen, die mit den Jugendlichen bei Bedarf kooperieren. Dafür stehen die Entwickler des Projektes als Schnittstelle beratend und vermittelnd zur Seite. Kosten dafür werden ebenfalls nicht berechnet. Darin enthalten ist auch das Angebot an Stadt, Landkreis und Vereine, sich im Interesse der Jugendlichen konkret an dem Projekt zu beteiligen. Alternativ dazu können jene Firmen, die projektbezogen mit den Jugendlichen kooperieren, diesen Part übernehmen. Als Beispiel kann ein KFZ Betrieb oder Technik Verein mit den Jugendlichen an einem gemeinsam entwickelten Technik Design oder Tuning Paket tüfteln.

Vierter Baustein ist ein vorgeschalteter Wettbewerb, damit ein Ansporn für interessante Projekte geschaffen, bzw. die Qualität der Nutzung gesichert wird. Denn es wäre schade, wenn die Räume letztlich Partyräume werden. Auch diesen Wettbewerb bieten die Projekt- Macher an, gemeinsam mit Vereinen, Schulen, der Kommune und Firmen auszurichten, denen die Jugend am Herzen liegt.

Und letztlich noch etwas ist den Entwicklern wichtig. Die Möglichkeit, dass auch Menschen im Rentenalter, die sich angesprochen fühlen, mit einzubinden, deren fachliche bzw. pädagogischen Ressourcen und Erfahrungen einbringen zu können. Eine Art technisches Mehrgenerationenhaus sozusagen.

Dass dieses Projekt tatsächlich gänzlich ohne finanzielle Interessen seitens der Entwickler des Projekts ist, zeigt zwar deren uneigennütziges Engagement. Aber zugegebenermaßen besteht insofern ein Eigennutz, dass den beteiligten Unternehmern ein massives Interesse an Stärkung und Zukunft der Region und dem Bestand von ausgebildeten und mit der Region verbundenen Fachkräften gemeinsam ist.

Die Unternehmer um Wirtschaftssenator Andreas Krauß, allesamt gestandene Unternehmer, haben dem Projekt, bestehend aus den Komponenten Technik, Standort und Strategie bezeichnenderweise den Arbeitstitel „Nautilus“ gegeben. Es ist angelehnt an das innovative Unterseeboot aus Jules Vernes Romanen und ebenso an Unterwasserfahrzeuge, die in den gleichen Räumen und mit den gleichen Maschinen bereits produziert worden sind. Der maritime „Lebensraum“ soll aber keine Vorgabe dafür sein, was künftig an diesem Ort entsteht. Die Jugendlichen sollen eigene Projekte entwickeln und fertigen können. Das soll ihrer Kreativität und Phantasie überlassen werden, die bewusst entwickelt werden sollen.

Das Projekt ist nicht die erste Investition der Unternehmer um Andreas Krauß für die Region, aber das bisher Größte.

Es soll eine regionale Jugendförderung sein, bei der Erzieher, Rentner, Schulen, Wirtschaft, Vereine und die Kommune in einem Boot sitzen. Die „Nautilus“ ist startklar und wartet – das konkurrierende Umfeld benachbarter Regionen wartet nicht!

Zwischenzeitlich haben das Spalatin-Gymnasiums, deren Lehrer und Schüler dieses Angebot angenommen und bereits ein Gerät zum Test der Wasserqualität konstruiert und gebaut. Das Ergebnis hat offenbar auch die Direktorin beeindruckt, die mit dem Wirtschaftssenator für Mitte Januar ein Gespräch vereinbart hat.

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