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Sperrmüllhaufen – ein Ärgernis

Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion im Gespräch mit Mitarbeitern der SWG (Foto: Stadtratsfraktion)


Immer wieder gibt es in den Wohngebieten die Problematik mit illegalen Sperrmüllablagerungen. Diese sorgen verständlicherweise bei den Bewohnern für Ärger und Frust, denn zum Wohlfühlen gehört ein sauberes Lebensumfeld.

Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion sind dazu mit verschiedenen Vermietern, Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften im schriftlichen und persönlichen Kontakt und haben sich mit Lutz Schneevoigt, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft zum Gespräch getroffen.

Die SWG begleitet dieses Thema schon seit Bestehen und ergreift alle möglichen Maßnahmen zur Information ihrer Mieter über Mülltrennung und Müllentsorgung , z.B. über Aushänge (auch in verschiedenen Sprachen) in ihren Häusern und das regelmäßige Aufgreifen der Thematik in der Mieterzeitschrift.

Bei Bekanntwerden von illegalen Müllablagerungen auf den Grundstücken der SWG ist es das Ziel die Verunreinigung schnell beseitigen zu lassen, um zusätzliche Ablagerungen zu vermeiden und die Umgebung sauber zu halten.

Auch wenn der Ärger und Frust über die Sperrmüllproblematik groß ist, ist es zu einfach und auch ungerecht, wenn man die Schuld dafür auf den Landkreis, die Stadt, die Wohnungsgesellschaften und die Abfallwirtschaft schiebt. Diese sind nach Kräften beschäftigt die Problematik zu lösen und ein sauberes Lebensumfeld der Altenburger zu erhalten.

Wenn man nach der Schuldfrage sucht, muss man so ehrlich sein und den jeweiligen Verursacher dafür verantwortlich machen. Dieser nimmt es in Kauf, dass unansehnliche Bereiche entstehen, sich Mitmenschen ärgern und andere den illegal abgelagerten Müll auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen müssen. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass illegales Abladen von Müll mit Bußgeldern belegt werden kann.

Es ist wichtig, dass sich sowohl Landkreis, Stadt, Wohnungsgesellschaften und auch die Abfallentsorgung im regelmäßigen Dialog befinden, um die jeweiligen Problemfälle schnell beheben zu können. Allerdings ist es keine alleinige Lösung, wenn die öffentliche Hand eng kommuniziert, sich abstimmt und dann weiterhin illegal Müll abgelagert wird. Hier hilft es nachhaltig nur, wenn jeder Einzelne mit seinem Handeln die Verantwortung für eine saubere, lebens- und liebenswerte Stadt übernimmt.

Sandra Kretschmann
Fraktionsvorsitzende

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