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Wohnungsbauprämie wird angepasst

Volkmar Vogel
(Foto: © MdB-Büro Vogel)

Neben dem sozialen Wohnungsbau steht die Förderung des Wohneigentums bei jungen Familien im Fokus der Koalitionsgespräche in Berlin. „Zusätzlich zum Baukindergeld wollen wir die Wohnungsbauprämie attraktiver gestalten“, freut sich der Bundestagsabgeordnete aus Ostthüringen.

Nach mehr als 20 Jahren werden Union und SPD die Einkommensgrenzen für die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmer-Sparzulage an die allgemeine Einkommens- und Preisentwicklung anpassen und den Prämiensatz erhöhen. Dafür setzt sich der Bau- und Wohnungsexperte Volkmar Vogel seit Jahren ein. Er weiß: „Die Leute, die jeden Tag mit ihrer Hände Arbeit auf die eigenen vier Wände sparen, müssen unterstützt werden.“

Volkmar Vogel sagt: „Die Wohnungsbauprämie bietet einen Anreiz, so früh wie möglich Geld auf die hohe Kante zu legen. Indem wir hier nachbessern, helfen wir insbesondere Berufsanfängern und jungen Familien, das erforderliche Eigenkapital anzusparen und sich ihr eigenes Nest zu bauen.“

1,5 Millionen Wohnungen sollen in der kommenden Legislaturperiode gebaut werden. Mindesten zwei Milliarden Euro investiert der Bund in den sozialen Wohnungsbau, um die Mieten zu stabilisieren. „Doch wenn wir die Herausforderungen am Wohnungsmarkt stemmen wollen, brauchen wir auch mehr Eigenheimbesitz“, so Vogel. Mit einer Wohneigentumsquote von 45 Prozent ist Deutschland europaweit Schlusslicht. „Mit dem Baukindergeld und der Wohnungsbauprämie kommen Schwellenhaushalte ihrem Traum vom Eigenheim einen großen Schritt näher“, so der CDU-Politiker.

Die Entwicklung der Grunderwerbsteuer betrachtet Vogel mit Sorge: „Gerade in Zeiten, in denen von jungen Menschen ein hohes Maß an Mobilität gefordert ist, sollten wir Wohneigentümer entgegenkommen. So soll der Ersterwerb einer Wohnimmobilie oder eines Grundstücks zum Bau von selbstgenutzten Wohnungen bei der Grunderwerbsteuer begünstigt werden.“

Vogel sagt: „Darüber hinaus werden wir darauf achten, die Baustandards nicht weiter zu verschärfen und steuerliche Anreize zur Stabilisierung der Baukosten beitragen.“

Hintergrund

  • Wohnungsbauprämie
    Prämienberechtigt ist jeder Steuerpflichtige in Deutschland ab 16 Jahren, der Geld für selbstgenutzte Wohnimmobilie spart. Das zu versteuernde Einkommen darf nicht höher als 25.600 Euro für Alleinstehende und 51.200 Euro für Verheiratete betragen. Die Prämie beträgt 8,8 Prozent, jedoch nicht mehr als 45,06 Euro für Alleinstehende und 90,11 Euro für Verheiratete.
  • Baukindergeld
    CDU und SPD haben sich auf ein Baukindergeld in Höhe von 1200 Euro pro Kind pro Jahr geeinigt, zahlbar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf dabei maximal 75.000 Euro betragen, wobei pro Kind ein Freibetrag von 15.000 Euro gilt.

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