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Zuversicht, Tatkraft und Durchhaltefähigkeit


Mitteilung der AfD/ Starke Heimat Kreistagsfraktion vom 19. Mai 2020

Eine starke Heimat erwächst aus Zuversicht, Tatkraft und Durchhaltefähigkeit, auch wenn man mitunter Rückschläge erfährt. Aus Rückschlägen sollten wir jedoch allein lernen und deswegen nicht aufgeben, sondern vielmehr ungebrochen zielstrebig auf Kurs bleiben.

Zuversicht:

Die zuletzt von der CDU/ FDP Kreistagsfraktion sowie der Landkreisverwaltung selbst eingebrachten Änderungsanträge zum Schulnetzplan stimmen zuversichtlich. Mit diesen Vorlagen entsprechen die Antragsteller vollumfänglich den Forderungen der AfD/ Starke Heimat Kreistagsfraktion, formuliert und verteilt im entsprechenden Positionspapier vom 08. März 2020. Um nicht gegen die bindenden Bestimmungen des ThürSchulG zu verstoßen, kann eine flächendeckende Schullandschaft nur unter Anwendung von Kooperationsmodellen erhalten bleiben. Der nun anzupassende Entwurf des Schulnetzplanes sollte damit auch im Kreistag mehrheitlich zustimmungsfähig sein. Da nachfolgend dem Positionspapier der AfD/ Starke Heimat Kreistagsfraktion auch durch die Fraktionen von SPD, DIE LINKE sowie Regionalen ganz ähnlich lautende Forderungen breit über die Medien gestellt wurden, zeichnet sich möglicherweise sogar eine einstimmige Beschlussfassung für den erwarteten Schulnetzplan ab. Damit wären seitens des Schulträgers alle Register gezogen, um unseren Schülern, Lehrern und Eltern soweit als möglich entgegenzukommen. Durch inhaltlich-sachlich zielführende Vorleistung der AfD/ Starke Heimat Kreistagsfraktion und entsprechend übernehmende Änderungsanträge von Landratsamt und CDU/FDP Kreistagsfraktion, ist nun ein funktionaler Rahmen geschaffen, welcher die Verantwortlichkeiten des Landkreises als Schulträger vollkommen umfasst. Die vielfach seit langem vakanten Lehrerstellen adäquat nachzubesetzen bleibt jedoch zuständigkeitshalber in alleiniger Verantwortung von Minister Holter (DIE LINKE) und dessen Ressort mit nachgeordnetem Staatl. Ostthüringer Schulamt.

Tatkraft:

Mit enormer Energie arbeiten die Verantwortlichen rund um den Flugplatz Altenburg-Nobitz. Bürgermeister anrainender Gemeinden werben erfolgreich um Wirtschaftsansiedlungen im zugehörigen Gewerbegebiet. Die Geschäftsführung des Flugplatzes hat diesen nicht nur wirtschaftlich saniert, sondern etliche erfolgversprechende Projekte initiiert. Daraus sind heute schon großartige Kooperationen gewachsen, von denen die vertrauensvoll enge Zusammenarbeit mit VW vielleicht die prominenteste ist. Die gute Zusammenarbeit mit VW ist jedoch bei weitem nicht die einzige Erfolgsgeschichte, welche maßgeblich als Verdienst von Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Flugplatz GmbH genannt werden kann. Ebenso erfreulich sind die positiven und gegenseitig förderlichen Bindungen zur MADSACK Mediengruppe, welche eng mit dem am Flugplatz beheimateten Europäischen Drohnenzentrum (EDZ) kooperiert. Da verwundert es unsere Kreistagsfraktion höchstens, wenn dieser Mediengruppe zugehörige lokale „Kampfpresse“ mit schon ermüdender Regelmäßigkeit und hanebüchenen Argumenten unseren Flugplatz in Frage zu stellen versucht. Mit unserem technisch hervorragend ausgebauten Flugplatz besitzt das Altenburger Land ein Alleinstellungsmerkmal, welches uns gegenüber anderen Landkreisen positiv auszeichnet. Deshalb gilt es weiter jede damit verbundene Entwicklungsinitiative umfänglich zu unterstützen und das darin liegende enorme Potential weiter abzuschöpfen. Alle dort eingebundenen Verantwortlichen stehen sinnbildlich für die starke Tatkraft, welche unseren Landkreis zukunftsfähig entwickeln lässt. Die AfD/ Starke Heimat Kreistagsfraktion steht voll unterstützend für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Flugplatzes und dessen angrenzenden Gewerbegebietes.

Durchhaltefähigkeit:

Neues wagen und dabei den Erfordernissen unserer Zeit folgen, statt sich weiter durch urbanen Zentralisierungsdrang in ein „Landsterben auf Raten“ zu fügen. Wir wollen verkrustete Denkweisen aufbrechen und beitragen, unseren Landkreis aus seinem oftmals doch provinzialen Schattendasein etwas mehr ins Licht zu führen. Dazu haben wir bereits mit unserem Einzug in den Kreistag eine Beschlussvorlage für eine Initiative „Aufbau einer Fachhochschule“ eingebracht. Sicherlich auch ideologisch-politisch ablehnend motiviert, traf diese dort auf erkennbar verknöcherte Denkmuster, welche wenig Begeisterung zum Beschreiten neuer, zeitgemäßer Wege zeigten. Unsere Intention, das Altenburger Land zum Standort für medizinisch akademische Ausbildung zu etablieren, haben wir keineswegs verloren. Seit unserer diesbezüglichen und mehrheitlich vom Kreistag abgelehnten Beschlussvorlage ist nahezu ein Jahr vergangen. Seitdem bestätigen die Entwicklungen unsere Initiative als richtig und widersprechen den Bedenken der uns zuvor ablehnend begegnenden Kreistagfraktionen. Und ja, die Akademisierung von Berufsbildern aus dem pflegerisch-gesundheitlichen Bereich wird unter Experten kontrovers diskutiert, findet eben nicht nur Befürwortung. Trotzdem zeigen die stetig weiterwachsenden, dazu verbindlich umzusetzenden EU Regularien eine klare Entwicklung. Auch steht unser Ansinnen, eine Fachhochschule im Landkreis zu etablieren, keineswegs in Konkurrenz zu regional bestehenden Berufsausbildungsstätten oder umliegenden Hochschulen, sondern ergänzt und stärkt diese Einrichtungen sinnvoll. Wir wollen gern Vorreiter bei einer unausweichlichen Entwicklung sein und aus der zentralen geografischen Lage im mitteldeutschen Dreiländereck einen Vorteil für das Altenburger Land gewinnen. Da wir als Fraktion zudem mit ordentlicher Durchhaltefähigkeit ausgestattet sind, wird mit einer erneuten Beschlussvorlage dazu im Kreistag zu rechnen sein – dann hoffentlich mit mehrheitlicher Zustimmung.

Uwe Rückert, Fraktionsvorsitzender

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