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Haben sie nichts gelernt? Merkels Regierung „hofft weitere 12 Millionen Migranten hereinzubringen“

Daily Express, Großbritannien, 11.02.2017

Haben sie nichts gelernt? Merkels Regierung „hofft weitere 12 Millionen Migranten hereinzubringen“

ANGELA MERKEL hat zwar gerade schnellere Abschiebungen und einen Flüchtlingsstopp durchgesetzt, aber sie will keinesfalls die Tür für weitere Migration in Richtung Deutschland endgültig zuschlagen.

Erst letzte Woche verfügte die im Kreuzfeuer stehende deutsche Kanzlerin einen Stopp der Familienzusammenführung für Angehörige von mehr als 3 Millionen(!) Menschen, die während der Flüchtlingskrise nach Deutschland kamen.

Der Aufnahmestopp, welcher Frauen, Kinder und ältere Verwandte aus Kriegsgebieten betrifft, wird für zwei Jahre erlassen, weil erstmals seit Beginn der Migrationskrise die wahren Kosten von 37 Milliarden Pfund (ca. 44 Mrd. Euro) für dieses Jahr durchsickerten.

Nachdem gerade einmal vor ein paar Tagen der Bundestag beschleunigten Abschiebungen und der verpflichtenden Feststellung von Fingerabdrücken zustimmte, erfährt nun die Öffentlichkeit, wie sie (die Abgeordneten) erklärten, dass das Land jährlich 300.000 Einwanderer bedarf, um den Bevölkerungsschwund aufzuhalten.

Ein durchgesickerter Bericht von Frau Merkels Regierung besagt, dass sie 12 Millionen Migranten in den nächsten 40 Jahren bräuchten, um Deutschlands Bevölkerungszahl stabil zu halten. Jedoch erzürnen die von der Rheinischen Post aufgedeckten Zahlen gerade und besonders die Wähler von Rechtsaußen, die sowieso schon regen Zulauf haben, nachdem allein 2015 fast 2,2 Millionen Migranten ins Land fluteten.

Laut lokalen Berichten gibt man in einem Regierungsbericht zu, dass die Flüchtlingsintegration ein Dornenpfad sei. Im Bericht zur Flüchtlingsintegration heißt es: „Gemäß den gemachten Erfahrungen wird diese nicht einfach sein und länger dauern als anfangs erwartet. Erfolge werden nur mittel- oder langfristig sichtbar werden.“

Regional kommt die Merkel-Regierung massiv unter Druck, nachdem berechnete wurde, dass man jährlich 345.000 neue Wohnungen bauen müsste, um alle Hereinströmenden unterzubringen und dies, während gleichzeitig in Deutschland die Wohnkosten steigen und Mieten offensichtlich unbezahlbar werden.

Trotz der zähen Schlacht mit dem ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz im Bundestagswahlkampf für September bleibt die Kanzlerin resolut. Erst letzte Woche reiste sie nach Stuttgart, um einen Preis für ihr Engagement bei der Flüchtlingskrise entgegenzunehmen – eine Sache die nicht nur von ihren eigenen Landsleuten sondern auch von Italien, Griechenland und Malta verurteilt wird.

Nichtsdestotrotz beabsichtigt Merkel ihren Kurs fortzusetzen und ignoriert dabei, dass Deutschland seit 2015 von Terror heimgesucht wird.

In ihrer Laudatio sagte Frau Merkel: „Europa ist der beste Garant für Frieden und Sicherheit. Wir sollten Europa wiederbeleben. Die heutige Generation muss die gleiche Energie aufbringen, wie sie von der Nachkriegsgeneration beim Aufbau Europas aufgewendet wurde.“

Dennoch wird Verleihung des Preises an sie nicht von Allen gutgeheißen. Hans-Ulrich Rülke von den Freien Demokraten (FDP) sagte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ): „Es zeugt schon von beachtlicher Ignoranz, wenn man den Kurs der Kanzlerin im Jahre 2015 als richtig erachtet. Mit der unkontrollierten Einreise von Hunderttausenden aus sicheren Drittstaaten missachtete die Bundesregierung nicht nur europäisches Recht, sie machte auch eine europäische Lösung extrem schwierig.“

Eine Übersetzung von Dr. Gunter Seyffarth –  Herausgegeben Daily Express, 06.02.2017, England

Originalautorin: Siobhan McFayden

Weblink zum Originalartikel: http://www.express.co.uk/news/world/765919/Angela-Merkel-Germany-European-Migrant-Crisis-12-million

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