
Altenburger Rathaus
Am gestrigen Tage (22. Februar) trafen sich Bürgermeister, Bundestagsabgeordnete von Sachsen und Thüringen sowie der zuständige Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Lutz Irmer im Rathaus der Stadt Frohburg, um den weiteren Verfahrensweg zur Erlangung der Baureife für den Autobahnanbinder an die A 72 zu erörtern und gemeinsame Handlungsoptionen festzulegen. Diese länderübergreifende Beratung war auf Initiative des Leiters der VG Pleißenaue Uwe Melzer, Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf, des Frohburger Bürgermeisters Wolfgang Hiensch und des Windischleubaer Bürgermeisters Gerd Reinboth nach Auswertung der kürzlich in der Presse dargestellten Fakten zustandegekommen. Wichtigstes Ergebnis der Beratung ist die gemeinsame Feststellung und Zielsetzung, dass das Planfeststellungsverfahren spätestens Anfang 2013 begonnen werden kann. Dies ist eine realistische Zielsetzung, wenn alle beteiligten Partner an einem Strang ziehen. Es wurde festgestellt, dass die Planungen zur Vorbereitung der Beantragung des Sichtvermerkes im zuständigen Bundesverkehrsministerium planmäßig erfolgten. Die Planungsunterlagen für den thüringischen Teil werden im März, die Unterlagen für den sächsischen Teil im Mai fertiggestellt sein. Die Planung wird für den thüringischen und den sächsischen Teil durch den Freistaat Thüringen finanziert und realisiert. Die Finanzierung der Planung wird bis zur Beantragung des Sichtvermerks beim Bund nach Aussage des zuständigen Abteilungsleiters durch den Freistaat Thüringen sichergestellt.