

Cappenberger Barbarossakopf (Foto: Stefan Müller)
Barbarossa nah wie nie zuvor
Es liegt auf jeden Fall in der Nähe von Dortmund, Cappenberg-Selm. Allerdings ländlich sittlich eingebettet in hüglige westfälische Landschaft, etwas außerhalb des kleinen Ortes, in einem schönen Park. Dann das Kloster und Schloss Cappenberg; sehr gepflegt das Anwesen und eine Augenweide für den Besucher. Geschäftiges Treiben zum Aufbau des schmucken kleinen Weihnachtsmarktes mit sehr ausgesuchten Ständen, Waren und weihnachtlichem Interieur. Es könnte alles aus dem ‚nicht ganz billigen’ Katalog von „Manufactum“ entnommen sein. Inmitten des Schlosskomplexes dann die Stiftskirche „St. Johannes“. Sie wird schon seit 1123 – wie das ganze Kloster – vom Prämostratenserorden verwaltet, der sich mit dem Bau und dem Verwalten von Stiften und Klöstern beschäftigt. Einer der damaligen Besitzer, Otto von Cappenberg, war Taufpate von Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ später Friedrich den „Cappenberger Barbarossakopf“ erschaffen und schenkte ihn seinem Taufpaten.