An diesem Wochenende starten die Prinzenräuberinnen wieder Zuhause – und das gleich zweimal. Am Samstag empfängt Aufbau den HSC 2000 Magdeburg (18 Uhr), tags darauf kommt Koweg Görlitz (16:30 Uhr).
Magdeburg ist der Absteiger aus der 3. Liga und hat derzeit arg zu kämpfen, was ihre Tabellensituation andeutet. Nur ein Sieg aus neun Spielen erlaubt nicht mehr als Rang 10. Der HSC hat am vergangenen Wochenende im Kellerduell mit Calbe zu Hause eine deutliche Niederlage eingesteckt und blickt nun noch mehr in den Abstiegssumpf. Aufbau-Trainer Michael Zita gibt zu bedenken: „Mit dieser Niederlage dürfte der Trainer aus Magdeburg Jens Aebi nun endgültig erfahren haben, welch harter Wind in der 4. Liga weht und das ein Absteiger aus einer höheren Spielklasse hier keinesfalls auf leichten Füssen unterwegs sein kann. Zu beneiden ist er auf gar keinem Fall.“
Na bitte Mädels, es geht doch noch. Mit einen souveränen 30:25 Auswärtssieg haben sich die Aufbau Frauen einen unmittelbaren Bewerber um den 5.Tabellenrang abgeschüttelt und gleichzeitig notwendige Seelenmassage für die letzten beiden Niederlage betrieben. Allerdings galt es noch vor Reiseantritt einen kleinen Schock zu verdauen. Trainer Michael Zita hatte am Freitag in Leipzig bei einen Altrepräsentativspiel wieder einmal versucht selbst Handball zu spielen mit dem bedauerlichen Ergebnis Achillessehnenriss, OP-Termin noch diese Woche. Also wurde Christian Vincenz kurzerhand auf die Cheftrainerposition befördert, womit nun Mannschaft und Trainer vor einer besonderen Bewährungsprobe standen.
Aufbau Altenburg – HC Salzland 23:25 (9:14)
Altenburg. Die Aufbau-Frauen haben den Angriff in Richtung Tabellenspitze gehörig in den Sand gesetzt und gegen einen unmittelbaren Mit- bewerber auf einen Medaillenplatz eine schmerzhafte Heimniederlage einstecken müssen. Wer allerdings so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht wie das Aufbau-Team an diesem Tag, dazu noch eine Unmenge an technischen Fehlern fabriziert, der hat den Sieg auch nicht verdient und muss nun in Richtung Saisonziel wohl erst einmal kleinere Brötchen backen. Überhaupt hielt das Spitzenspiel nur sporadisch das, was man hätte erwarten können, eigentlich müssen. So brachten sich die Prinzenräuberinnen, die ohne Friedrich, Wurst, Holz und Radzeviciute antreten mussten, nach fünf Spielminuten zunächst mit 3:1 in die Vorhand. Auch weitere fünf Minuten später sah dies beim 6:6 immer noch gut aus, weil beide Mannschaften fast die gleichen Fehler machten und sich damit nahezu neutralisierten. Nach einer Viertelstunde Spielzeit bekamen zuerst die Gäste ihre Fehlerquote einigermaßen in den Griff, während die Altenburgerinnen weiter ohne spielerische Akzente setzen zu können agierten und unkonzentriert beste Chancen versiebten. Die Quittung folgte auf dem Fuß, nämlich eine Vier-Tore Gästeführung, von der man sich bis zur Pause auch nicht mehr erholen sollte.
SV Aufbau Altenburg : HSV Haldensleben 34 :31 (14:14)
Nach dem doch etwas leichten Erfolg der letzten Woche in Gera hatten es die Prinzenräuber mit einem etwas anderem Kaliber zu tun. Eine sehr robust agierende Mannschaft aus Haldensleben hatte sich in Altenburg angesagt und wollte ihren fünften Platz in der Tabelle sichern. Aber auch die Altenburgerinnen haben momentan einen Lauf und den wollten sie in eigener Halle nicht beenden. Mit diesen Vorzeichen konnte man schon von einem Spitzenspiel in dieser Liga reden.

1. Frauenmannschaft (Prinzenräuber) in der Baderei (Foto: Aufbau Altenburg)
Dank der Unterstützung durch die Altenburg Tourismus GmbH konnten die Frauen der 1. Handballmannschaft von Aufbau Altenburg am Samstag einen sehr informativen Rundgang durch Altenburg starten. Frau Richter, die erprobte Stadtführerin der ATI konnte viele interessante Neuigkeiten und Geheimnisse über die Skatstadt vermitteln. Die Mannschaft bereitet sich momentan hochtourig auf die neue Saison vor. Da wechseln intensive Trainingseinheiten und Testspielen sich permanent ab.