
Cappenberger Barbarossakopf (Foto: Stefan Müller)
Barbarossa nah wie nie zuvor
Es liegt auf jeden Fall in der Nähe von Dortmund, Cappenberg-Selm. Allerdings ländlich sittlich eingebettet in hüglige westfälische Landschaft, etwas außerhalb des kleinen Ortes, in einem schönen Park. Dann das Kloster und Schloss Cappenberg; sehr gepflegt das Anwesen und eine Augenweide für den Besucher. Geschäftiges Treiben zum Aufbau des schmucken kleinen Weihnachtsmarktes mit sehr ausgesuchten Ständen, Waren und weihnachtlichem Interieur. Es könnte alles aus dem ‚nicht ganz billigen’ Katalog von „Manufactum“ entnommen sein. Inmitten des Schlosskomplexes dann die Stiftskirche „St. Johannes“. Sie wird schon seit 1123 – wie das ganze Kloster – vom Prämostratenserorden verwaltet, der sich mit dem Bau und dem Verwalten von Stiften und Klöstern beschäftigt. Einer der damaligen Besitzer, Otto von Cappenberg, war Taufpate von Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ später Friedrich den „Cappenberger Barbarossakopf“ erschaffen und schenkte ihn seinem Taufpaten.


Dezember 15th, 2011
Evelyn Böhme-Pock, Pressereferentin
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Perspektiven erhellt – Gutachten: Als Barbarossa-Spielstätte ungeeignet

Alle Sänger, die im vergangenen Jahr mutig im „Chor der 555“ das Prinzenraub-Lied geschmettert haben, sollten sich an der Ehre gepackt fühlen, denn es gibt eine Neuauflage! Rechtzeitig vor der Altenburger Frühlingsnacht am 18. März 2011 haben sich die Prinzenräuber und Kapellmeister Thomas Wicklein ins „Musizierstübchen“ zurückgezogen, um pünktlich zur Altenburger Frühlingsnacht ein neues Lied zu präsentieren. Und dies – natürlich gemeinsam mit vielen, vielen Altenburgern – abermals auf dem Platz vor der St. Bartholomäikirche zu singen. 
