
An diesem Wochenende starten die Prinzenräuberinnen wieder Zuhause – und das gleich zweimal. Am Samstag empfängt Aufbau den HSC 2000 Magdeburg (18 Uhr), tags darauf kommt Koweg Görlitz (16:30 Uhr).
Magdeburg ist der Absteiger aus der 3. Liga und hat derzeit arg zu kämpfen, was ihre Tabellensituation andeutet. Nur ein Sieg aus neun Spielen erlaubt nicht mehr als Rang 10. Der HSC hat am vergangenen Wochenende im Kellerduell mit Calbe zu Hause eine deutliche Niederlage eingesteckt und blickt nun noch mehr in den Abstiegssumpf. Aufbau-Trainer Michael Zita gibt zu bedenken: „Mit dieser Niederlage dürfte der Trainer aus Magdeburg Jens Aebi nun endgültig erfahren haben, welch harter Wind in der 4. Liga weht und das ein Absteiger aus einer höheren Spielklasse hier keinesfalls auf leichten Füssen unterwegs sein kann. Zu beneiden ist er auf gar keinem Fall.“
Bevor die Mädchen den Goldenen Pflug dominieren, beginnen die Jungs den Handballnachmittag. Erneut steht den Handballfans ein interessanter Handballtag ins Haus. Den Anfang machen die 17/18-jährigen jungen Männer des SV Aufbau, die auf den Staffelfavoriten von HBV Jena treffen. Auch wenn in dieser Spielklasse gerade erst vier Spiele absolviert sind, dürfte der 46:16 Kracher der Jenaer gegen Meuselwitz Bände über die Spielstärke des Gegners sprechen. Damit steht ein harter Brocken vor dem Team um Richard Teichert, der nur mit Konzentration und Einsatz bewältigt werden kann.
Am Samstag, 1. Dezember, findet die erste Begegnung zwischen dem SV Aufbau Altenburg und dem SV Koweg Görlitz auf Wettbewerbsebene statt. Die Partie in der Frauen-MHV-Liga wird um 18.00 Uhr vom Schiedsrichtergespann Patrick Arndt und Christian Kobilke aus Biederitz im Jerichower Land angepfiffen.
Die Spielerinnen aus Görlitz, die in der letzten Saison Sachsenmeister wurden, halten sich als Aufsteiger mit einer Punkteausbeute von 12:6 sehr gut im Mittelfeld (Altenburg 14:4). Drei Niederlagen gegen die Topgrößen der Liga und fünf souveräne Siege gegen die Kleinen sprechen für ein spannendes Spiel. Bisher sind sich beide Teams nur bei Freundschaftsspiele begegnet, die allesamt von Altenburg gewonnen wurden.

Die Krankenkasse DAK Gesundheit hat vergangenen Samstag den Nachwuchshandballer neue Sporttaschen überreicht (Foto: SV Aufbau Altenburg)
Die Krankenkasse DAK Gesundheit wird in Zukunft enger mit dem Verein SV Aufbau Altenburg kooperieren. Am vergangenen Samstag, den 24. November im Rahmen des Schnuppertages des Vereins wurde der erste Baustein gesetzt. Bezirksleiter Detlef Groß übergab den Handballern der männlichen C-Jugend Sporttaschen, die den Spielern Platz und Stauraum bietet für das komplette Handballoutfit.
Die Meuselwitzer Handballer konnten am Samstag nahtlos an die überzeugende Vorstellung von vor sechs Tagen im Thüringenpokal anknüpfen. Vor knapp 100 Zuschauern hatten es die Schnauderstädter diesmal im Verbandsligavergleich mit dem Tabellenzweiten Post Gera II zu tun. Über die gesamte Spielzeit war Meuselwitz das bessere Team. Gleich von Beginn an zeigten die Schützlinge des Trainergespanns Quaas/Gleitsmann dass sie das Parkett als Sieger verlassen wollen. Die volle Einsatzbereitschaft und Konzentration stand der Startsieben ins Gesicht geschrieben und so setzten die Hausherren gleich mal über die Stationen 4:1 und 8:2 ein paar Marken. Die Gäste hingegen haderten mit ihren Chancen und verballerten serienweise ihre Möglichkeiten aus der zweiten Reihe.
SV Aufbau Altenburg : Nordhäuser SV 22 : 24 (10:13)
In der letzten Woche kassierten die Altenburger beim Gastspiel in Nordhausen eine enorme Klatsche. In dieser Woche stand nun gleich das Rückspiel an und man wollte hier einiges ändern. Allerdings verschliefen die Gastgeber wieder einmal den Beginn des Spieles und lagen mit 2:5 hinten. Nach diesem Rückstand wiederspiegelte sich der Spielverlauf wie letzte Woche. Mit einer immer besser werdenden Spieleinstellung konnten die Altenburger dann wieder auf 8:8 ausgleichen und das Spiel wieder offen gestalten. Von diesem Zeitpunkt her schenkten sich beide Teams nichts. In der Altenburger Abwehr machten sich die Umstellungen bemerkbar. So konnte Rene Hennemann mit einer Manndeckung seinen Gegenspieler so ausschalten, dass er nur zwei Tore erzielte.
SV Aufbau Altenburg – SV Hermsdorf 29:35 (14:18)
Enttäuscht doch mit Stolz erhobenen Kopf bedankte sich die Mannschaft der mJC bei ihren Eltern und den Fans für die tolle Unterstützung. Schade, so nahe war die Mannschaft lange keinem Punktgewinn mehr, auch wenn das Resultat deutlich für Hermsdorf spricht. Wenige ganz, ganz schwache Spielminuten Mitte der ersten und Mitte der zweiten Halbzeit kosteten letztendlich den Sieg. Mit schön herausgespielten Toren ging Altenburg in der 14 Minute mit 10:8 in Führung. In dieser Phase bestimmte Altenburg deutlich das Spielgeschehen. Doch dann folgten 6 katastrophale Spielminuten. Sechs Angriffe in Folge verpufften durch Fang- oder Abspielfehlern. So konnte Hermsdorf die Führung übernehmen. Diese Führung gaben die Gäste dann auch nicht mehr aus den Händen, auch wenn Altenburg sich mehrfach wieder heran kämpfte.
Nordhäuser SV : SV Aufbau Altenburg 34 : 18 (17:10)
Obwohl man doch mit Zuversicht nach Nordhausen reiste, konnten die Altenburger ihre Hoffnungen nicht erfüllen. Schon mit dem Ausfall von Sascha Kranz und Toni Flemming hatte das Team keine leichte Ausgangsposition. So musste der Angriff wieder umgestellt werden.
Die ersten fünf Minuten passierte noch nichts. Dann kamen die Nordhäuser Riesen zu ihren ersten Treffern und konnten sich auch gleich auf 5:2 absetzen. Allerdings fingen sich auch die Altenburger und konnten durch schöne Tore von Nils Böhme und Tommy Bauch auf Augenhöhe bleiben. Dies sollte aber nur bis zur 15. Minute anhalten. Denn mit einem Sechs-Tore-Lauf entfernten sich die Gastgeber wieder ganz schnell und auch sehr sicher. Vor allem im Angriffsspiel der Altenburger tat sich sehr wenig. Einige Spieler waren an diesem Tag nur körperlich auf der Platte und konnten keine Akzente setzen.