SV Aufbau Altenburg : HV Ilmenau / Weimar 23 : 25 ( 11:12)
Wieder einmal gingen die Altenburger Frauen leer aus.
Alles fing verheisungsvoll an. Mit Iris Teichert, Stephanie Birnstock und Kathrin Loth stand ein massiver Rückraum zur Verfügung und lies Hoffnung aufkommen, diesmal endlich gegen eine Spitzenmannschaft zu gewinnen. Die Ilmenauerinnen waren Tabellenführer und bisher ungeschlagen. Das Team vom Trainergespann Moosdorf/Steinbach hatte viel vor und konnte die erste Phase des Spieles doch ein wenig kontrollieren. Aber schon hier zeichneten sich Schwächen ab, die sich durch das ganze Spiel schleichen sollten. Abspielfehler und vor allem Fangfehler wie im E-Jugendbereich, wo man es noch verzeihen kann, waren an der Tagesordnung. Vor allem Kathrin Loth, die aus dem MHV Kader das Team unterstützen sollte, hatte mit dem runden Ding so ihre Mühe.
Thüringenliga männliche Jugend C – SV Aufbau Altenburg : HSG Goldbach/Hochheim 32 : 23 ( 16:12)
Nach dem die Altenburger eine Woche spielfrei waren, ging es am Samstag wieder um Punkte in der Meisterschaft. Die HSG Goldbach war der Gegner und sollte nicht unterschätzt werden. Noch dazu fehlten im Altenburger Kader Max Amtsberg und Nico Bertus, welcher nur kurzzeitig eingestezt werden konnte. Auch die Gäste hatten mit Besetzungssorgen zu kämpfen. Trotzdem übernahmen sie erst einmal das Spiel und gingen bis zum 6:5 ständig in Führung. So langsam kam das Altenburger Spiel aber in Fahrt. Mit einer sehr offensiven Abwehr erarbeiteten sich die Altenburger Jungs viele Chancen und konnten am Ende mit einer Wurfeffizienz von 70 % recht gut abschneiden.
Ohne Damian Wößner und Moritz Itzerott musste die mJD , 2.Mannschaft, nach Jena reisen. Bereits mit zwei Spielerausfällen bei nur 10 Spielern, schaut es auf der Wechselbank sehr übersichtlich aus. So tauschte Benjamin Schmidt sein Torhüterdress mit dem Spielerdress und zeigte sein Können diesmal als Feldspieler. Er machte seine Sache sehr gut und konnte sich auch mit einem Tor belohnen. Mit Spielanpfiff zeigte sich das Altenburger Team im Angriffsverhalten sehr couragiert und kam in den ersten Minuten zu schnellen Toren. Jedoch zeigte sich die Mannschaft im Abwehrverhalten sehr passiv.
SV Aufbau Altenburg : HSV Haldensleben 34 :31 (14:14)
Nach dem doch etwas leichten Erfolg der letzten Woche in Gera hatten es die Prinzenräuber mit einem etwas anderem Kaliber zu tun. Eine sehr robust agierende Mannschaft aus Haldensleben hatte sich in Altenburg angesagt und wollte ihren fünften Platz in der Tabelle sichern. Aber auch die Altenburgerinnen haben momentan einen Lauf und den wollten sie in eigener Halle nicht beenden. Mit diesen Vorzeichen konnte man schon von einem Spitzenspiel in dieser Liga reden.
Aufbau Altenburg II – LSV Ziegelheim II
Nach zuletzt weniger erfolgreichen Auftritten wollte Aufbaus Reserve gegen den Nachbarn aus Ziegelheim zurück auf die Erfolgsspur finden. Das daraus nichts wurde, lag letztendlich an der mangelhaften Chancenverwertung des Skatstädter. Gegen die verlustpunktfreien Gäste aus Ziegelheim startet Aufbau zunächst sehr konzentriert in die Partie. Auch die Manndeckung gegen Heilmann löste das Team vor allem mit sehenswerten Treffern über die Außenpositionen. Da auch Ziegelheim den Weg zum Tor fand, verlief die Partie bis zum 4:4 auch ausgeglichen. Während die Gäste fortan lediglich die Manndeckung aufgaben, reduzierten die Gastgeber ihr Abwehrhalten noch viel drastischer. Vor allem der 17-jährige Oliver Kunz entblößte die Altenburger Deckungsreihe nach Belieben. Ziegelheim setzte sich auf 7:11 ab. Mit der Hereinnahme von Patrick Beer erhöhte Aufbau den Druck in der Offensive und konnte so zur Pause zumindest auf 11:12 verkürzen.
Landesliga Männer - SV Aufbau Altenburg I : SG Motor Arnstadt 35 : 30 (17:14)
Es ist immer noch die Krankenstation der Liga. Aufbau Altenburg fehlen immer noch einige Spieler aus Verletzungsgründen. Der heutige Gegener aus Arnstadt konnte in der Mannschaft auf einige alte Hasen aus Oberligazeiten zurückgreifen. Unter ihnen war auch der ehemalige Altenburger Tilo Werner, der immer wieder gern nach Altenburg kommt. Selbstbewußt und vor allem hochmotiviert traten die Gäste in der ersten Phase des Spiels auf. Vor allem die robuste Gangart der Gäste machte den Altenburgern zu schaffen, die sich zwar in der Abwehr aufopferten aber im Angriff die erarbeiteten Früchte nicht ernten konnten. Es fehlte einfach bei den Altenburgern die Einstellung zum Spiel. Schon beim 4:2 zog Ritter Lothar die grüne Karte und versuchte seine Mannen zu wecken. Bis hin zum 7:7 konnten die Gäste ihr robustes Spiel noch erfolgreich durchsetzen. Jetzt erwachten allerdings die Altenburger vor den ca. 200 Zuschauern und begannen ein erfolgreiches Spiel aufzuziehen. Diese erste Phase des Spiels war vor allem durch ausgelassene Chancen und eine löchrige Abwehr der Altenburger gekennzeichnet.
Die Prinzenräuberinnen lassen sich im Thüringen- Derby gegen den TSV 1880 Gera- Zwötzen am 05.11.2011 nicht überraschen und gewinnen klar mit 35: 20 (16:10).
Die Spiele gegen den Tabellenletzten sind immer schwierige Spiele und das Derbys ja sowieso immer eigene Gesetze haben ist hinreicht bekannt. Klar war auch, außer einem Sieg in diesem Spiel stand für die Frauen des SV Aufbau Altenburg nichts zur Diskussion. Dies bedeutete aber nicht, dass in den drei spielfreien Wochen bis zum Derby, die Beine hoch genommen werden durften und Amerika gefeiert wurde.
Thüringenliga männliche Jugend C – SV Aufbau Altenburg : ThSV Eisenach 23 :35 (14:15)
Die Altenburger hatten ihr erstes wahres Spitzenspiel. Mit dem ThSV Eisenach kam der ungeschlagene Tabellenführer in die Skatstadt. Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches einem Spitzenspiel gerecht wurde. Die Altenburger gingen durch den wieder glänzend spielenden Sascha Kranz mit 1:0 in Führung. Dann übernahm der Spitzenreiter das Spiel. Mit kraftvollen und dynamischen Aktionen der körperlich gut ausgbildeten Spieler konnten sie mit 4:2 in Führung gehen und wollten jetzt das Spiel locker gestalten. Allerdings hatten die Gäste die Rechnung ohne die Altenburger gemacht. Mit Toni Flemming im Tor stand an diesem Tag wieder ein Typ, der sich nicht einfach den Kasten vollhauen lassen wollte. Er hielt in großen Stil viele Bälle und sein Team somit im Spiel. Und auch die Mannschaft kämpfte und spielte teils sehenswerten Handball. So gut die Eisenacher auch spielten die Altenburger hatten immer wieder ein Gegenmittel parat und hielten die erste Halbzeit offen. Beim 7:7 waren sie wieder dran. Auf allen Positionen wurde bestes gegeben. So hatten sich die Gäste aus der Wartburgstadt sich diesen Ausflug nicht vorgestellt, was der Trainer am Ende ebenso bemerkte. Nach einer Umstellung des Altenburger Angriffs war es Nico Bertus, der auf der Mittelposition für Bewegung sorgte und seine Nebenleute klug einsetzte.