
Die fleißigen Gärtner der Kita “Sonnenkäfer” aus Meuselwitz, beim befüllen der Anzuchttöpfe. (Foto: Sindy Beer)
Die Kinder der Kita „ Sonnenkäfer“ in Meuselwitz sind nun richtige kleine Gärtner. Basis dafür legte die Stiftung: Besser essen. Besser leben mit dem Projekt “GartenKinder“, was in den letzten Tagen erfolgreich in der Einrichtung eingeführt wurde. Die Johanniter-Kita in Meuselwitz war die erste Einrichtung im Altenburger Land, die sich für das Projekt „GartenKinder“ beworben hat. Gemeinsam mit Christine Stattinger, die verantwortliche GartenKinder-LandFrau des Kreisvereins der LandFrauen e.V. Altenburg, ist das Vorhaben am 10.04.2013 gestartete.
Ganz unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“ steht unser neues Projekt „KidsKurier“ – eine Zeitung von Kindern für Kinder und Erwachsene gemacht, welches im März starten soll. Die Zeitschrift soll von Kinderreportern unter Anleitung von erfahrenen Redakteuren verschiedener Medien gestaltet werden. Die Zielgruppe sind Kinder aller sozialen und ethnischen Gruppen im Alter von 10 bis 16 Jahren. Die inhaltliche Ausgestaltung wird den positiven Ansatz „Die Welt ist schön, bunt, aufregend, interessant und entdeckenswert“ folgen. Es werden nicht nur Probleme, Kummer und Sorgen thematisiert, vielmehr ist das kindgerechte (10-16 Jahre), spielerische „Weltentdecken und –beschreiben“ und der Spaß, die spannende Unterhaltung und das Schreib- und Lesevergnügen im Mittelpunkt. Die Phantasie der Kinder soll angeregt werden, die Interaktion und Kommunikation wird gefördert. Entsprechende Filmreportagen werden dann im eigenen Fernsehformat „KidsJournal“ von Kindern anmoderiert.
Nach einer sehr spannenden Woche der Wahlwerbung hat Steffen Gründel mit seinem Projekt Policat die Wahl zum „Thüringer des Jahres 2012“ mit 27,64 % aller per Online- und Telefonvoting eingegangenen Stimmen für sich entscheiden können. Jetzt ist der Weg frei für die Herstellung eines vierten Präventionssets, um Kinder im richtigen Umgang mit Fremden schulen zu können. Weiterlesen

„Wir wollen eine saubere Stadt“, Kinder der Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Altenburg räumen auf (Foto: Privat)
Mit einer einzigartigen Projektidee, der zunehmenden Verschmutzung unserer Städte und Gemeinden im Landkreis Altenburger Land Einhalt zu gebieten, starteten Uwe Burkhardt und Susann Seifert am 2. Oktober 2012. Mit Geschichten rund um das Thema Sauberkeit sollen Kinder an einen bewussten Umgang mit Müll herangeführt werden. Aus einer Auswahl von Geschichten, die von ehrenamtlichen (Hobby)Autoren geschrieben, von Schülern gestaltet und von einem örtlichen Verlag verlegt werden, soll eine Fibel entstehen, die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen kostenfrei zur Präventionsarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Im Rahmen eines aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans (LAP) Altenburger Land finanzierten Projekts ist in dieser Woche eine schulische Auseinandersetzung mit dem Schicksal jüdischer Kinder im Zeitraum 1933 bis 1945 gestartet. 19 Schüler des Friedrichgymnasiums (Klassenstufe 8) und der Gemeinschaftsschule Erich Mäder (Klassenstufe 7) wollen – größtenteils außerhalb des regulären Unterrichts – unter dem Motto „Anne Frank war nicht allein“ den Lebens- und Leidensweg der jüdischen Altersgenossen Altenburgs während der Nazi-Diktatur ergründen.
Mit einem Projekttag im Goldenen Pflug setzte die Initiative „Satt statt platt“ vor wenigen Tagen ein Ausrufezeichen. Rund 270 Schüler der vierten, achten und neunten Klassen lernten auf anschauliche Weise viel über eine gesunde Lebensweise. An Ständen konnten die Jungen und Mädchen sich insbesondere über in der Region hergestellte Nahrungsmittel informieren. Gewissermaßen als Belohnung fürs Mitmachen gab es zum Schluss für jedes Kind einen leckeren „Altenburger“ zur Stärkung, auf Wunsch auch ohne Fleisch.
Beschreibung des Vorhabens und der Zweckbestimmung
Das Projekt wurde angeregt und initiiert von Hausärztin und Ernährungsmedizinerin Dipl.-Med Karla Göthe. Sie betreut in ihrer täglichen Landarztpraxis seit über 25 Jahren regelmäßig ganze Familien, vom Neugeborenen bis zu über Hundertjährigen. Dabei stellte sie in den letzten Jahren zunehmend fest, dass besonders junge Menschen kaum noch Grundkenntnisse im Kochen von selbst einfachen Gerichten haben.
Viele Heranwachsende ernähren sich extrem ungesund und unausgewogen. Dies wird durch gezielte Werbung der Lebensmittelkonzerne noch verstärkt. Dabei werden an der Schwelle zum Erwachsenenleben oft die Weichen für lebenslange Fehlernährung gestellt. Fast Food, Fertiggerichte usw. sind an der Tagesordnung. Das ist der Ausgangspunkt für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes Typ IIoder Adipositas. Nun trägt selbstverständlich jeder selbst Verantwortung für seine Gesundheit.
Problematisch wird es nur bei jungen Familien, die ihre Kleinkinder völlig falsch ernähren bzw. im Krankheitsfall keine Schonkost zubereiten können. Erschwerend kommt hinzu, dass dadurch das Entstehen von Allergien schon bei Kindern befördert wird.
Wer am vergangenen Mittwoch vom Markt auf die Brüderkirche blickte, wunderte sich über mittelalterlich gekleidete junge Menschen. 24 Schüler des Zeitzer Geschwister-Scholl-Gymnasiums verließen am Morgen Altenburg zu Fuß. Als Pilger auf den Spuren Martin Luthers wanderten sie zurück in die ehemalige Bischofsstadt Zeitz. Der landschaftlich reizvolle Lutherweg über Drescha, Göhren, Tegwitz, Kraasa, Dorbaschütz, Wernsdorf und Naundorf führte knapp 20 Kilometer ins sachsen-anhaltinische Kayna, wo nach einer kurzen Andacht in der dortigen Kirche der Sprung ins kühle Nass des Waldbades den erschöpften, aber sichtlich stolzen jungen Pilgern neue Kraft verlieh. Weiterlesen