

Diplom-Restauratorin Julia Brandenburg bearbeitet eine der großen Säulen im Teehaussaal. (Foto: Ronny Seifarth)
Nach den Bauleuten sind in diesen Tagen die Restauratoren am Werk. Die umfangreichen restauratorische Arbeiten an der barocken Ausstattung des Teehauses laufen auf Hochtouren. Bis zum „Tag des offenen Denkmals“, in diesem Jahr am 9. September, muss alles fertig sein, denn an dem Sonntag sollen sich Teehaus und Orangerie den Besuchern in alter Pracht und Herrlichkeit präsentieren.
Manchmal muss man wegen neuer Erkenntnisse auch altbekannte und eherne geschichtliche Aussagen und Daten revidieren. So auch am barocken Altenburger Teehaus. War man bisher immer davon ausgegangen, dass das Teehaus und die Orangerie im Altenburger Schlosspark im Jahre 1712 fertiggestellt wurden, so muss man neueren Erkenntnissen folgend feststellen, dass die endgültige Fertigstellung und Inbetriebnahme des Teehauses wohl erst um die Mitte des Jahres 1713 erfolgt ist. So fehlten im Jahre 1712 sogar noch die große Freitreppenanlage und Teile des Innenausbaues.