
Sonderausstellung im Residenzschloss
Am Samstag, 25. Mai, steht im Altenburger Residenzschloss um 11 Uhr die Eröffnung einer Sonderausstellung auf dem Programm. Im Rahmen eines Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. werden „Orden, Ehrenzeichen und Medaillen um die Ereignisse der Befreiungskriege 1813 bis 1815“ gezeigt.
Altenburgs Stadträte beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung Gebührenerhöhungen. In der Folge werden die Eintrittspreise für das Schloss- und Spielkartenmuseum und den Inselzoo angehoben. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt wurden beide Beschlüsse mit großer Mehrheit gefasst. Die Erhöhungen werden erst wirksam, wenn die entsprechenden Satzungen im Amtsblatt der Stadt veröffentlicht worden sind.
In diesem Jahr kehrt der Geburtstag des bekannten Bachschülers Johann Ludwig Krebs zum 300. Male wieder. Aus diesem Anlass veranstaltet das Residenzschloss Altenburg in Zusammenarbeit mit der Musikschule des Landkreises Altenburger Land als besonderen Höhepunkt erstmalig einen Klavier- und Orgelwettbewerb für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren.
Johann Ludwig Krebs wirkte in Zwickau, Zeitz und zuletzt in Altenburg als Organist und hinterließ ein umfangreiches kompositorisches Schaffen, bei dem die Klavier- und Orgelwerke im Mittelpunkt stehen. Das Anliegen dieses Wettbewerbs ist es, den Kindern und Jugendlichen seine Musik näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. Alle Teilnehmer müssen deshalb als Pflichtkür mehrere Kompositionen von Johann Ludwig Krebs spielen. Dazu können sie in freier Wahl weitere Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert darbieten. Und natürlich winken den Siegern nicht nur Urkunden, sondern auch interessante Preise, die zugleich Ansporn für ihre weitere künstlerische Arbeit sein sollen.
Westböhmen ist eine reiche europäische Kulturlandschaft mit vor allem deutscher, aber auch tschechischer Prägung. Chopin, Beethoven und Kafka kurten hier oder wurden inspiriert. Letztlich wird aber das historische Böhmen generell als kosmopolitisch angesehen, selbstverständlich einschließlich Prag. Museumsassistent Toralf Keil macht die westböhmische Kulturlandschaft um die drei Weltbäder in seinem Vortrag am Thema „Goethes späte Liebe: Ulrike von Levetzow und ihr böhmisches Umfeld“ fest.
Vortrag im Schloss
Die Geschichts- und Altertumsforschende Gesellschaft des Osterlandes und das Altenburger Schloss- und Spielkartenmuseum laden auch im Monat April wieder zu einem Vortrag ein. Am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr,… Weiterlesen
Im Altenburger Residenzschloss ist am vergangenen Sonntag die achte Thüringer Landesfotoschau eröffnet worden. Museumsleiterin Uta Künzl begrüßte rund 100 Besucher im Bachsaal und stimmte sie auf die neue Ausstellung ein. Vor zwei Jahren war die Thüringer Landesfotoschau erstmals zu Gast im Residenzschloss, auch damals hatte es eine positive Resonanz gegeben.
„Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.“
Henri Cartier-Bresson
Unter diesem Leitsatz öffnen sich am Sonntag, dem 14. April, im Residenzschloss ab 11 Uhr die Pforten für die 8. Thüringer Landesfotoschau. Vor zwei Jahren war die Thüringer Landesfotoschau erstmals zu Gast im Altenburger Schloss. Auf Grund ihrer Qualität erfreute sie sich einer großen Resonanz. Bereits damals konnte mit der für die Organisation und Durchführung der Schau verantwortlich zeichnenden Gesellschaft für Fotografie, Landesverband Thüringen, in persona Herrn Dr. E. Schön vereinbart werden, die regelmäßig durchgeführte, repräsentative Schau auch künftig in Altenburg auszustellen.
Auch in diesem Jahr war das Schloss- und Spielkartenmuseum zur Osterzeit Besuchermagnet für Gäste aus nah und fern. Von Karfreitag bis Ostermontag wurden 1676 Personen gezählt. Gegenüber dem vergangenen Jahr mit 1691 Personen, ist die Besucherzahl relativ stabil.
Besonders die Osterausstellung „Mythos und Zierde“, Schmuck- und Ostereier aus Asien und dem pazifischen Raum aus der Sammlung Breitkreutz, Gotha, lies viele Museumsgänger staunen.