
Mit einem Orgelabend des Bayreuther Organisten Hartmut Leuschner-Rostoski beginnen am Pfingstsonntag, 19. Mai, um 17 Uhr, die Internationalen Sommerorgelkonzerte im Altenburger Schloss. Auch die diesjährige Konzertsaison verspricht wieder einige Höhepunkte für die Musikliebhaber, obwohl die Schlosskirche wegen der bevorstehenden Dachsanierung nur bis zum Juni nutzbar sein wird. Der Jubilar des Jahres 2013, der Altenburger Hoforganist und bekannte Bachschüler Johann Ludwig Krebs wird in allen Konzertveranstaltungen im Mittelpunkt stehen. Sein Geburtstag kehrt im Oktober zum 300. Male wieder.

Residenzschloss Altenburg 2012 (Foto: der uNi)
Im diesjährigen Abschlusskonzert der Internationalen Altenburger Sommerorgelkonzerte wird der italienische Organist Roberto Marini aus Teramo zu hören sein. Dieses Konzert findet am Mittwoch, 3. Oktober, um 17 Uhr in der Schlosskirche statt. Der international anerkannte Roberto Marini gilt als Spezialist für die barocke und romantische Orgelmusik. Er studierte in Rom bei Professor Fernando Germani und ist Preisträger zahlreicher Orgelwettbewerbe.

Trostorgel
Seit 1991 findet die Thüringische Orgelakademie in diesem Jahr zum 22. Male in ununterbrochener Reihenfolge statt. Das ist eine hervorragende Bilanz, auf welche die Veranstalter, die Stadt Altenburg und das Residenzschloss mit Stolz blicken können.
Die Liste der Länder, aus denen die Teilnehmer in diesem Jahr kommen, ist wiederum sehr repräsentativ und Beleg für die weltweite Ausstrahlung der Thüringischen Orgelakademie: Korea, Japan, Italien, Belgien, Ungarn, Finnland, Großbritannien und Deutschland. Für die diesjährige Akademie haben sich 20 Teilnehmer angemeldet.

Trostorgel
Mit Ulrich Knörr gastiert erstmalig ein Organist aus der berühmten historischen Stadt Rothenburg ob der Tauber am Sonnabend, dem 18. August 2012, 18:00 Uhr in der Schlosskirche innerhalb des Altenburger Musikfestivals.
Knörr stammt aus dem fränkischen Ansbach und studierte in München Kirchenmusik und Konzertfach Orgel. Der Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe war zunächst Kirchenmusiker in Kempten im Allgäu, bevor er 1994 nach Rothenburg ob der Tauber wechselte. Er nimmt außerdem eine Lehrtätigkeit an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München wahr. 1993 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen.

Residenzschloss Altenburg 2012 (Foto: der uNi)
Musikfest zu Gast in der Schlosskirche
Mit einer Vielzahl von hochkarätigen Veranstaltungen präsentiert sich das Musikfest „Unerhörtes Mitteldeutschland“ in diesem Jahr in zahlreichen Städten Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens. Die Altenburger Schlosskirche mit ihrer herrlichen Trost-Orgel ist dabei einer der Veranstaltungsorte.
Dieses Festival und der damit verbundene Verein „Straße der Musik“ haben es sich zum Ziel gesetzt, auf die großartige mitteldeutsche Musiklandschaft aufmerksam zu machen. In Mitteldeutschland wurden über 1200 Komponisten und zahlreiche Instrumentenbauer an mehr als 300 verschiedenen Orten registriert, was die drei Bundesländer einzigartig in der Welt erscheinen lässt. So stehen in diesem Konzert, das als Gemeinschaftsveranstaltung zwischen dem Residenzschloss Altenburg und dem Musikfest am Dienstag, 3. Juli 2012, 19.30 Uhr, stattfindet, bekannte, aber auch bisher kaum beachtete Komponisten und Kompositionen auf dem Programm.

Erholungsurlaub für 20 Weißrussische Kinder in der Skatstadt (Foto: Rico Schwertner)
Wieder einmal war die Stadt Altenburg Gastgeberin für 20 Kinder aus Weißrussland. Der Grund unserer „kleinen“ Gäste: Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986. Noch immer sind die Folgen des Unglücks nicht absehbar. Die Einwohner aus der Gegend um Tschernobyl müssen aber weiterhin mit den Auswirkungen leben. Vor allem bei den Jüngeren stehen Arzttermine und Untersuchungen auf der Tagesordnung. So bietet der Aufenthalt in Altenburg eine willkommene Möglichkeit, die Alltagsprobleme zu vergessen und gesundheitlich zu regenerieren.

Residenzschloss Altenburg 2012 (Foto: der uNi)
13. Museumsnacht am 9. Juni
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, auch wenn nachts nur der Mond das Licht wirft… Neben den vielen Lampen natürlich! Am 9. Juni (Sonnabend) ist es wieder soweit: Alle Altenburger Museen und der Historische Frisiersalon in der Pauritzer Gasse öffnen ihre Pforten zur 13. Altenburger Museumsnacht. Das Programm kann sich sehen lassen, die Besucher werden staunen.
Im Schloss- und Spielkartenmuseum dreht sich vieles um die bäuerlichen Sonderausstellungen, welche anlässlich des Deutschen Trachtenfestes konzipiert wurden. Dort gibt es quer durch den Abend Kurzführungen, denen man sich spontan anschließen kann. „Die Altenburger Bauern im Kunsthandwerk und in der bildenden Kunst“ stellt Museumsleiterin Uta Künzl vor.

Residenzschloss Altenburg 2012 (Foto: der uNi)
Auch im Wonnemonat Mai laden die Mitarbeiter des Schloss- und Spielkartenmuseums zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein. Das Haus öffnet seine Pforten zu Himmelfahrt, an allen Pfingstfeiertagen (auch am Pfingstmontag) immer in der Zeit von 9.30 bis 17 Uhr. Zu jeder vollen Stunde finden für Einzelbesucher Führungen in die Schlosskirche und die Festräume statt.