
Die Entscheidung, der Gewerkschaft ver.di kein Mandat für die Haustarifverhandlungen zu erteilen, macht die existenzielle Bedrohung des Fünfspartentheaters offenkundiger denn je. Die Vertreter des künstlerischen Spartenrates geben hierzu folgende Stellungnahme ab:
Der Ausstieg kommt nicht überraschend. Tatsächlich waren die Sondierungsgespräche weniger ein Abstecken des Verhandlungsspielraumes als vielmehr eine Art von Nötigung. Die Gewährung der in Aussicht gestellten Nachfinanzierung ist an mehrere nicht verhandelbare Vorbedingungen geknüpft worden: Neben dem erneuten steigenden Lohnverzicht und Begrenzung der Ausgleichsleistungen, gehört dazu auch ein weiterer Personalabbau bis 2016.