
Prof. Dr. Jörg Berrouschot (2.v.r.) im Gespräch mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (l.), Prof.Dr. Otto W. Witte (2.v.l.) und Prof.Dr. Klaus Höffken (r.) (Foto: Christine Helbig)
Die Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG) hat am Montag das Universitätsklinikum Jena (UKJ) in Kooperation mit dem Klinikum Altenburger Land offiziell als „Neurovaskuläres Netzwerk“ aufgenommen. Das Netzwerk in Thüringen ist damit eines von 16 neurologischen Zentren in Deutschland und das einzige aus Mitteldeutschland in dieser Pilotphase. Fast 40 Netzwerke hatten sich beworben.
Die Fachgesellschaft möchte mit dem Neurovaskulären Netzwerk die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche innerhalb der Kliniken, aber auch zwischen den Kliniken in einer Region fördern. Wichtiger Partner des UKJ in diesem Netzwerk ist das Klinikum Altenburger Land. Etwa 10.000 Thüringer erleiden jährlich einen Schlaganfall. Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für Behinderungen bei Erwachsenen. Alleine am UKJ werden jährlich etwa 900 Schlaganfallpatienten behandelt, am Klinikum Altenburger Land 800.
Im Altenburger Residenzschloss ist am vergangenen Sonntag die achte Thüringer Landesfotoschau eröffnet worden. Museumsleiterin Uta Künzl begrüßte rund 100 Besucher im Bachsaal und stimmte sie auf die neue Ausstellung ein. Vor zwei Jahren war die Thüringer Landesfotoschau erstmals zu Gast im Residenzschloss, auch damals hatte es eine positive Resonanz gegeben.
In unmittelbarer Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften fand in Waltershausen kürzlich ein Ländervergleichskampf zwischen Thüringen und Rheinland-Pfalz, in der Sportart Karate, statt. Unzählige Karatekas, darunter auch eine Kaderauswahl aus Rheinland-Pfalz, waren angereist, um ihren Leistungsstand zu testen.
Hervorragend an diesem Tag war wieder einmal der im SKD „Sakura“ Meuselwitz, dem Ostthüringer Landesleistungszentrum für Karate, trainierende Alexander Sommer.

ZFC Meuselwitz
Am kommenden Sonntag, den 17.06. starten die A- und B-Junioren des ZFC Meuselwitz in die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Regionalliga. Beide Mannschaften treffen dabei auf die Vertreter des Landes Brandenburg, die ebenfalls beide von einem Verein gestellt werden. Mit Viktoria Frankfurt haben sowohl die A-, als auch die B-Junioren einen harten Brocken vor der Brust, denn beide Teams dieses Vereins konnten in den vergangenen Jahren bereits Regionalligaerfahrung sammeln und beide gingen aus ihren Verbandsligen als souveräne Sieger hervor. Die A-Junioren des ZFC Meuselwitz hatten die Weichen zum Gewinn der Thüringer Landesmeisterschaft bereits zwei Spieltage vor Saisonende gestellt, als im direkten Vergleich der Mitkonkurrent von Schott Jena mit 4:1 bezwungen werden konnte und so die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung abgeschlossen wurde.

Michael Wolf Oberbürgermeister der Stadt Altenburg
„Die Ministerpräsidenten der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben eine historische Chance, wenn sie einerseits die Länderfusion zu einem Bundesland Mitteldeutschland kategorisch ablehnen, andererseits jedoch nur halbherzig die länderübergreifende Zusammenarbeit im tagtäglichen Politikgeschäft gestalten.“ Mit diesen Worten reagiert Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf enttäuscht auf die spontanen Reaktionen der Regierungschefs auf die Ergebnisse der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (nachzulesen in der Osterländer Volkszeitung, Ausgabe vom 31. Mai, Seite 1).
Weltnichtrauchertag 31. Mai 2012
Rund 110.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Das sind 13 Prozent aller jährlichen Todesfälle. Etwa 3.300 Menschen versterben pro Jahr an den Folgen des Passivrauchens. Der volkswirtschaftliche Schaden des Tabakkonsums wird auf jährlich 21 Milliarden Euro geschätzt. Zirka 40 Prozent der Krankheitskosten sind auf Krebserkrankungen als Folge des Rauchens zurückzuführen.

Gesundheitsministerin Heike Taubert (2.v.l.) eröffnete am 24. April offiziell das das „Schlaganfall Telemedizin Netzwerk in Thüringen“, kurz: SATELIT. Von links: Prof. Dr. Otto W. Witte, Direktor der Hans-Berger-Klinik für Neurologie an der Uniklinik Jena, Ministerin Heike Taubert, Prof. Dr. Jörg Berrouschot, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Altenburger Land, Dr. Brunhilde Seidel-Kwem, Kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums Jena und Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinbrecher, Chefarzt der Neurologie an der Helios Klinik Erfurt. (Foto: Szabo/UKJ. )
Experten der Kliniken beraten per Videokonferenz / Förderung durch den Freistaat
Thüringens Gesundheitsministerin Heike Taubert eröffnete heute (24. April) am Universitätsklinikum Jena (UKJ) das „Schlaganfall Telemedizin Netzwerk in Thüringen“, kurz: SATELIT. In diesem Verbund arbeiten nun Schlaganfallexperten der Neurologischen Kliniken des Klinikums Altenburger Land, des HELIOS Klinikums Erfurt und des Universitätsklinikums Jena mit anderen Klinken Thüringens zusammen. Die Schlaganfallexperten der überregionalen Stroke Unit des Zentrums schalten sich per Videokonferenz ohne Zeitverlust in die Akut-Versorgung von Schlaganfallpatienten in Versorgungskrankenhäusern ohne eigene neurologisch geführte Stroke Unit ein.