
Mit großem Erstaunen reagieren die FDP-Stadträte Frackowiak und Zschiegner auf Medienberichte, nach denen die Suche nach einem geeigneten Aufführungsort das größte Problem der Barbarossa-Festspiele sei. ”Die viel größeren Probleme”, so Detlef Zschiegener, “sehen wir bei der Finanzierung der Festspiele.”
“Ursprünglich hat der Stadtrat beschlossen, Festspielaktivitäten mit einem Maximalzuschuss von 150.000 Euro im Jahr zu unterstützen. Dies ist schon bei den Prinzenraub-Festspielen immer wieder sehr elegant durch die Hintertür umgangen worden. Zuletzt waren wir fast bei einer halben Million, die direkt als Zuschuss beziehungsweise über interne Verrechnung und Personalkosten aufgewendet worden sind”, erklärt Zschiegner.
Im September 2010 hatte die FDP-Fraktion im Erfurter Landtag den Antrag eingebracht, zwei verkaufsoffene Adventssonntage in Thüringen zuzulassen. Die Liberalen wollten damit den Wettbewerbsnachteil gegenüber den benachbarten Bundesländern ausgleichen und dafür Sorge tragen, dass ein größerer Teil der Kaufkraft im Lande verbleibt. Besonders betroffen hiervon ist das Altenburger Land, wo gerade im Weihnachtsgeschäft ein deutlicher Kaufkraftabfluss nach Sachsen von den Einzelhändlern zu beklagen ist.

Detlef Zschiegner alter und neuer Vorsitzender
Am Montagabend hat der FDP-Ortsverband Altenburg turnusgemäß seinen Vorstand neu gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist Detlef Zschiegner, den Stellvertreterposten bekleidet auch in Zukunft Dr. Johannes Frackowiak. Bei den Beisitzern gab es zwei Änderungen: Neu im Ortsvorstand sind Klaus Engelmann und Dr. Henrik Pradel, im Amt bestätigt wurden Torsten Grieger und Rüdiger Schween.