Dienstag , 9 August 2022
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Medaillenregen für die Altenburger Leichtathleten

Medaillenregen für die Altenburger Leichtathleten 2022 (Foto: Andreas Prautsch)

Ein wahrer Medaillenregen ging über die Leichtathletinnen und Athleten des SV Lerchenberg Altenburg zu den diesjährigen Kreismeisterschaften nieder. Insgesamt 84-mal durften die jungen Sportlerinnen und Sportler auf das Podest des Schmöllner Pfefferbergs steigen.

Fabius Schumann (M7) krönte sich gleich vier Mal zum Kreismeister des Altenburger Landes (30 m: 6,19 s; 400 m: 1:21,2 min; Weit: 2,76 m; Ball 80g: 17 m). Die weitesten Sprünge des Landkreises in ihren Altersklassen schafften Anabelle Ermold (W7, 2,66m), Johanna Bauerfeind (W8, 2,93 m), Finn Schumann (M8, 3,12 m), Lilly Antonya Karl (W13, 4,25 m), Fabian Riemann (M14, 4,38 m), Jurek Lenk (M15, 4,56 m), Juri Hennig (mU18, 4,25 m), Laura Stölzel (F, 4,08 m) und Leon Quaas (M, 5,21 m). Im Hochsprung triumphierte Aaron Fischer in 1,58 m und wurde neuer Kreismeister in der M15. Dies bremste ihn tags darauf über die 300 mH der mitteldeutschen Meisterschaften in Gotha nicht aus, einen guten 8. Platz (44,55 s) nach Hause zu bringen.

Die stärksten Arme unter allen Teilnehmenden hatten beim Wurf in ihren Altersklassen die Lerchenberger Alessia Reichwagen (W12, 80 g: 24 m) mit 1,5 m vor ihren Konkurrentinnen als auch Mika Marx (M12, 200 g: 32,0 m), der seine Konkurrenten gar um 7 m übertrumpfte, und Lilly Antonya Karl (80g: 33,5 m). Auch über die Sprintdistanzen hatten die Lerchenberger die besten Asse im Ärmel. So gewannen in ihren Altersklassen über die Kurzstrecken Niclas Reinboth (M14, 100 m: 13,44 s) knapp vor seinem Teamkameraden Fabian Riemann (13,71 s), Fabian Riemann (80 mH: 14,34 s), Jurek Lenk (100 m: 13,29 s), Juri Hennig (100 m: 14,13 s), Laura Stölzel (100 m: 14,91 s), Angela Riemann (W40, 100 m: 15,54 s) und Leon Quaas (100m: 13,08 s).

Nervenstärke bewiesen über die spannenden Mittel- und Langdistanzen vor allem Anabelle Ermold (400m: 1:47,68 min), die ihre Konkurrentinnen um 14 s abhing. Bea Böttger (W12, 800 m: 3:13,29 min) Wettkampferfahrung zahlte sich aus, die sie in einem langsamen Rennen taktisch gut für sich ummünzen konnte. Auch Kenny Semisch (M13, 800 m: 2:51,02 min) und Celvin Marx (M15, 800 m: 2:54,51 min) wurden Kreismeister in ihren Altersklassen. Bemerkenswert waren die Leistungssteigerungen einiger Athletinnen und Athleten. Nathalie Riemann (W12) wurde in neuer Bestweite (4,09 m) nur knapp auf den Silberrang verdrängt. Emma Schmidt erreichte nicht nur über die Mitteldistanz der 800 m Bronze (3:10,83 min), sondern auch in ihrer Paradedisziplin Ballwurf (80g) Silber mit 22,5 m. Semisch und Grießner (M13) duellierten sich in sehr guten und konstanten Leistungen im 75 m Sprint (11,06/ 2.; 11,17 s 3.), 800 m (2:51,02 min /1.; 2:55,33 min / 3.) und Weitsprung (3,8 m 3.; 3,94 m / 2.).

Das Leichtathletik Teamsport ist bewiesen die umkämpften Staffelläufe. Das beste Zusammenspiel zwischen vier Sprintern setzten die Thüringer Vizemeister Reinboth N., Lenk, Riemann F., Fischer in der 4×150 m Staffel in tadellosen 1:19,05 min als neue Kreismeister um. Für die Trainer Heindl, Lehmann, Kramer, Sarich und Richter ereignete sich ein Herzschlagfinale bei den Jungen der mU14. Zetsche, Marx M., Grießner Ma. und Semisch sprinteten ein tadelloses, jedoch umkämpftes 4×75 m Rennen. Erst durch das Zielfoto konnte der knappe Triumph der vier Jungen mit 2 hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem LSV Schmölln aufgelöst werden.

Vizemeister und um 1,81 s geschlagen zeigten die Mädchen der U14 Böttger B., Friedemann, Riemann N., Karl L. in 43,38 s. Die Jungen Hausmann, Kudßus, Reinboth A., Winkler der U12 verpassten um 1,2 s in der 4 x 50 m Staffel den Sprung auf den höchsten Podestplatz. Sie wurden in 33,14 s verdiente Kreisvizemeister. Mit einem guten dritten Platz behaupteten sich die Mädchen der U10 Buchwald, Gotthardt, Wesch, Bauerfeind in 40,63 s im Landkreis. Wilke, Weikert, Schmidt und Reichwagen sprinteten in der 4×50 m Staffel der wU12 zu Bronze. Wie auch Schumann Fi., Böttger O., Schmidt N., Quaas T. (mU10, 4×50 m, 39,4 s).

Weitere sehr gute Leistungen zeigten als Vizemeister und Drittplatzierten Finn Schumann (M7, 800 m, 50 m, Ball 80g), Theo Quaas (M8, 800 m), Ole Böttger (M9, 800 m, Ball 80g), Clemens Neumann (M9, Ball 80g, Weit), Maximilian Ole Kudßus (M10, 60 mH, Weit), Line Wilke (W10, 60 mH, Weit), Alexander Reinboth (M9, 800 m), Linus Winkler (M11, 50 m, 60 mH, Weit), Marie Burck (W14, 80 mH). Trotz guter Leistungen nicht unter den ersten Drei bewiesen sich Leynie Thieme (W7), Erik Zapf (M7), Nils Schmidt, Paul Templin (beide M9), Mina Grießner und Aline Sophie Weiker (beide W10), Mick Naumann (M10) und Marius Hausmann (M11).

 

Artikel: Andreas Prautsch

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