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Viel geschafft und noch viel vor

Friedhofskapelle in Altenburg (Foto: der uNi)


Friedhof: Erhalt von Bauwerken und Gräbern

Im Frühjahr zeigte sich die altehrwürdige Friedhofskapelle eingerüstet. Der erfreuliche Grund: Etwa die Hälfte der originalgetreu restaurierten Bleiglasfenster ist wieder eingebaut worden (die Pressestelle berichtete). Unterdessen sind weitere Fenster restauriert worden, deren Einbau sich, bedingt durch die Pandemie, aufs nächste Jahr verschiebt. Insgesamt sind seit 2019 nunmehr zwölf Fenster restauriert worden. Die Denkmalfachbehörde, die auch diese Teilmaßnahme mit bis zu 27.000 Euro Fördermitteln unterstützt, erteilte hierzu dankenswerterweise ihre Zustimmung. Dank gebührt zudem den vielen privaten Spendern.

Für 2022 sind weitere Fördermittel beantragt. Sie werden benötigt, um die bauliche Restaurierung von Teilen des Daches der beiden Leichenhallen, die ebenfalls zum Kapellen-Komplex gehören, bewerkstelligen zu können.

Neben der Kapelle hat die Stadt die von Verfall bedrohte Fürstengruft im Blick. Die Stadt beabsichtigt die Erstellung einer konkreten Maßnahme-Konzeption zur Sicherung der Fürstengruft. In der Zukunft soll erreicht werden, dass diese Gruft ebenfalls wieder als Bestattungsort der vormals bestatteten Mitglieder der herzoglichen Familie zur Verfügung steht.

Schlussendlich plant die Stadt eine fotographische Sicherung von historischen Grabmalen auf dem Friedhof. Von diesen besonderen Grabstätten gibt es mehr als 200. Fotografen sind eingeladen, dafür Angebote abzugeben. Der Link zu den Ausschreibungsunterlagen ist: https://www.stadt-altenburg.de/seite/500046/lieferungen-und-leistungen.html.

Die Sicherung dient neben der Bewahrung auch dem Finden von weiteren Grabpaten und Nutzungsberechtigten von entsprechenden Grabstellen. In der jüngsten Vergangenheit konnten auf diese Weise bereits mehr als 30 historische Wandgräber gesichert werden.

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