Samstag , 23 Oktober 2021
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Fast 4000 glückliche Gesichter durch ein gelungenes Projekt der Barbarossa-Stiftung

Am Sonntag, dem 3. Oktober öffnete zum letzten Mal die 270-Grad-Kinofilmprojektion „Altenburg 1180“ ihre Tore im historischen Altenburger Marstall. Die Barbarossa-Stiftung zeigte mit diesem Projekt, welche Bedeutung die Stadt Altenburg in den Tagen des September 1180 für die Geschichte des deutschen Reiches hatte. Kaiser Friedrich I. Barbarossa weilte für etwa einen Monat in Altenburg und übertrug im September vor 841 Jahren die Lehnsherrschaft über das Herzogtum Bayern an Otto von Wittelsbach, dessen Nachfahren dort dann bis 1918 regierten. Der Film zeigte in anspruchsvollen Animationen die damalige Stadt, die Kirche St. Marien des Bergerklosters, von der heute nur noch die beiden Türme vollständig erhalten und als Rote Spitzen Wahrzeichen der Stadt Altenburg sind, sowie Burg und Kaiserpfalz.

Der 15-minütige Animationsfilm hatte eine große Anziehungskraft: Die Barbarossa-Stiftung ist stolz, dass fast 4.000 Besucher diesen Film erlebt haben. „Genau sind es 3.774 Besucher, die wir im Marstall begrüßen durften“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der Barbarossa-Stiftung, Klaus-Jürgen Kamprad. „Diese kamen aus allen Teilen Deutschlands, aber natürlich vor allem aus der Region. Es war sehr erfüllend zu sehen, dass die meisten Besucher mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen unser Kino wieder verließen.“

Auch Altenburger Schulen und Institutionen, so das Friedrichgymnasium, das Karolinum, das Lerchenberggymnasium oder die Horizonte gGmbH, nutzten das Angebot und kamen mit Schulklassen in den Reitsaal des Marstalls. Selbst als kultureller Programmpunkt so mancher Familienfeier wurde das Angebot der Stiftung aufgegriffen. Unternehmen der Region kamen mit ihrer Belegschaft und gaben ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, die historischen Ereignisse des Jahres 1180 auf 100 Quadratmetern Leinwand als 270-Grad-Kinofilmprojektion im zu einem Rundkino verwandelten Reitsaal des Marstalls zu erleben.

„Der Film hat die große Bedeutung Altenburgs im Mittelalter aufgegriffen, zugleich aber auch gezeigt, dass mit mutigen Konzepten neue attraktive Angebote geschaffen werden können, die sowohl von der bedeutungsvollen Geschichte der Region erzählen als auch ansprechender touristischer Anziehungspunkt sein können“, zeigt sich Klaus-Jürgen Kamprad zufrieden mit dem Ergebnis. Letztlich war dieses auch finanziell anspruchsvolle Projekt nur durch eine Förderung aus dem LEADER-Programm der EU und dank der Unterstützung der VR-Bank Altenburger Land eG, der Bürgerstiftung Altenburger Land, der Ewa Altenburg GmbH und des Engagements vieler weiterer Spender möglich. Großer Dank gebührt auch dem Team, das über einen Zeitraum von drei Monaten für den Betrieb des Kinos gesorgt hat, welches immer von Donnerstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet hatte.

Mehr Informationen zum Projekt und zur Barbarossa-Stiftung: www.altenburg-1180.de und www.barbarossa-stiftung.de

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