Samstag , 23 Oktober 2021
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Mit dem Drahtesel auf Kontrolltour

Radwegewart Steffen Gehrt (2.v.r.) empfängt die Teilnehmer der Herbstbefahrung in Altenburg (Foto: ©Maxity Deutschland GmbH)

Der Radfernweg „Thüringer Städtekette“ verbindet auf 225 Kilometern sieben Städte und führt von Altenburg nach Eisenach quer durch den Freistaat. Entsprechend groß ist die Zahl der Wegweiser und Hinweistafeln entlang der Strecke. Eine regelmäßige Kontrolle der Wegweisung ist unabdingbar. Vor kurzem fand die turnusmäßige Befahrung der Städtekette für den Streckenabschnitt von Altenburg bis Gera statt.

Dazu haben sich Mitglieder der AG Radfernweg Thüringer Städtekette und Radwegewart Steffen Gehrt aus dem Altenburger Land auf den Weg gemacht. „Wir haben den Fokus auf eine lückenlose, exakte und unbeschädigte Beschilderung der Wege gelegt. Darüber hinaus stand die Beschaffenheit der Oberflächen im Fokus“, so Gehrt. „Bei der Befahrung wurden ein paar kleinere Mängel aufgedeckt. Diese lassen sich allerdings kurzfristig abstellen.“

Der Radfernweg Thüringer Städtekette ist besonders für Kulturinteressierte und Tourenradler geeignet. Als Teil der D4-Route ist er an das deutschlandweite Fernradwegenetz angebunden. Im vergangenen Jahr wurden hier deutlich mehr Radtouristen als vor der Pandemie gezählt.

Es ist davon auszugehen, dass über 90.000 Freizeitradler auf der Route unterwegs waren. Die Arbeitsgruppe Radfernweg Thüringer Städtekette wurde im Jahr 2005 gegründet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen einheitlichen Beschilderungsstand des Radfernweges zu befördern und den Ausbauzustand weiter qualitativ zu verbessern. Gemeinsame Marketingprojekte auf nationaler und internationaler Ebene sollen die Bekanntheit dieses deutschlandweit bedeutenden Radfernweges weiter erhöhen.

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