Dienstag , 18 Januar 2022
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Resümee der Mail-Art-Aktion Freiheit!

Ausstellungsansicht „Ruth Wolf-Rehfeldt – Gerhard-Altenbourg-Preis 2021“ mit eingesandter Mail Art, 2021, (Foto: Carsten Schenker)


Im Rahmen der Ausstellung „Ruth Wolf-Rehfeldt – Gerhard-Altenbourg-Preis 2021“ hatte das Lindenau-Museum Altenburg im Sommer dieses Jahres dazu aufgerufen, eigene Kunstwerke einzusenden. Nun zieht das Kunstmuseum ein Resümee der partizipativen Aktion.

Unter dem Stichwort Freiheit! rief das Lindenau-Museum während der Ausstellung „Ruth Wolf-Rehfeldt – Gerhard-Altenbourg-Preis 2021“ dazu auf, kleinformatige Kunstwerke an das Museum zu senden. Der Aufruf richtete sich dabei nicht nur an Künstlerinnen und Künstler, sondern auch an Interessierte, die sich künstlerisch ausprobieren wollten.

Mit zwei Postsendungen aus den Vereinigten Staaten und der Türkei, die nach wochenlanger Reise Anfang Dezember am Museum eintrafen, ging die Mail-Art-Aktion nun zu Ende. Die Resonanz auf den Aufruf überstieg alle Erwartungen: Über 300 Einsendungen von 143 Künstlerinnen und Künstlern wurden gezählt, während der Ausstellung im Prinzenpalais des Residenzschlosses präsentiert und online dokumentiert.

Neben regionalen Einsendungen und Post aus dem deutschsprachigen Raum beteiligten sich Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa, den Vereinigten Staaten, Brasilien und Japan an dem Projekt. Die eingesandten Werke zeichnen sich jedoch nicht nur hinsichtlich ihrer Herkunft aus, sondern auch in ihrer Vielgestalt. Grafiken und Malereien haben ebenso den Weg in das Lindenau-Museum gefunden, wie Collagen, Briefe und Typewritings.

Alle Kunstwerke – darunter Arbeiten von Dieter Goltzsche, Clemente Padin, Dagmar Ranft-Schinke, Christine Schlegel, Wolfgang Smy und Olaf Wegewitz – werden nun in der Grafischen Sammlung des Museums aufbewahrt. Das Lindenau-Museum bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten!

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