
Theater&Philharmonie Thüringen DIX 2011 Tanzimpressionen von Peter Werner-Ranke Uraufführung Die Tänzerin Sabine Völkl (Foto: Stephan Walzl)
Altenburger Premiere am 29. Januar 19.00 Uhr Landestheater
Es ist ein natürlicher Schutzreflex der menschlichen Seele, existenziell Bedrohendes zwar wahrzunehmen, gleichwohl aber auszublenden. Das Monströse wird negiert. Zu schrecklich mutet es an, zu Ende zu denken, Konsequenzen sich vor Augen zu führen. Einfacher bleibt das partielle Ausblenden des Schreckens. Der Mensch ist auch in seiner Angst bequem. Es scheint naheliegend, dass das Aufkommen der Neuen Sachlichkeit als Kunstform in der Weimarer Republik unmittelbare Folge des ersten Weltkriegs war: Zu direkt, zu unübersehbar allumgebend war das Bedrohliche. Otto Dix, den man vielleicht als den bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit bezeichnen kann, hat den Krieg selbst miterlebt. Diese unmittelbare Beteiligung macht ein partielles Ausblenden unmöglich. Das Grauen stellte sich ein und Dix musste sich dem Grauen stellen. Das Grauen stellte ihn. Ein partielles Ausblenden war unmöglich. Er musste damit umgehen. Wenn Dix in seinem Kriegstagebuch sagt: »Auch den Krieg muss man als ein Naturereignis betrachten«, so fällt es nicht schwer, darin auch einen Seelenheilenden Fluchtversuch zu sehen. Erst sehr viel später, 1963, wird er dagegenhalten: »Das mußte ich alles ganz genau erleben… Ich bin so ein Realist, wissen Sie, daß ich alles mit eignen Augen sehen muß…«


Januar 27th, 2012
Evelyn Böhme-Pock, Pressereferentin 
Eine umfangreiche Berufsorientierung ist für Schüler von besonderer Bedeutung. Schülern und Eltern sollen durch verschiedene interessante Angebote in den Bereichen Wirtschaft / Verwaltung und Sozialwesen berufliche Wege aufgezeigt werden. Zum Tag der offenen Tür am Samstag, dem 28. Januar 2012 in der Zeit von 09:00 bis 12:30 Uhr an der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Soziales können sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über folgende Ausbildungsmöglichkeiten informieren:
Starker Qualm – Essen angebrannt
Die Turnier-Siege gehen an den Chemnitzer FC und RB Leipzig

Seinen letzten großen Auftritt hatte der Philharmonische Chor von Theater&Philharmonie Thüringen zum Jahreswechsel, als Beethovens 9. Sinfonie in Gera und Altenburg auf dem Programm stand. Jetzt bereiten sich die Sängerinnen und Sänger auf das Konzert zum Karfreitag vor. Am 6. April um 19.30 Uhr wird im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera Georg Friedrich Händels Oratorium DER MESSIAS zur Aufführung kommen. Und im 7. Philharmonischen Konzert im Mai wird Johannes Brahms’ SCHICKSALSLIED op. 54 unter Mitwirkung des Philharmonischen Chores erklingen. 

